Stand jetzt steht der FC Schalke 04 in der kommenden Saison ohne Hauptsponsor da. Den Königsblauen bieten sich aber wohl mehrere Optionen, auf diesen Missstand zu reagieren.
Laut "Sportbild" besteht einerseits die Möglichkeit, dass die Sun AG mit dem Produkt Sun Minimeal doch auch in der kommenden Saison weiter auf der Schalker Trikotbrust präsent ist - allerdings nur, falls der Aufstieg nicht gelingt.
Denn: Das Schweizer Unternehmen könnte zwar weiter wie bisher drei Millionen Euro pro Saison für sein Engagement an Schalke zahlen, allerdings nicht deutlich mehr.
Im Falle einer Bundesliga-Rückkehr soll Schalke aber mindestens sechs Millionen Euro fordern, oder sogar acht Millionen Euro, wie es zuletzt in einem "Bild"-Bericht hieß - jedenfalls zu viel für die Sun AG.
Vorstandschef Matthias Tillmann und Co. arbeiten derzeit an einer Lösung ohne die Schweizer - und könnten dabei erfolgreich sein. Kontakt zu anderen Unternehmen sind offenbar geknüpft, ernsthaftes Interesse soll sich in den Gesprächen bereits herauskristallisiert haben. Gelingt ein Abschluss, winkt Schalke also ein Millionen-Regen ab der kommenden Spielzeit.
Wegen der ungeklärten Ligazugehörigkeit hatte die Sun AG zunächst eine bis 1. Januar gültige Option zur Vertragsverlängerung bis 2027 oder 2028 nicht gezogen. Der Kontrakt läuft damit im Sommer aus.
Sponsoren-Rochade beim FC Schalke 04
Mit Schwierigkeiten bei der Sponsorensuche machte Schalke in den vergangenen Jahren ausreichend Erfahrung.
2022 erfolgte wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine die Trennung vom russischen Energiegiganten Gazprom.
Danach übernahm kurzzeitig das Immobilienunternehmen Vivawest, dann folgten MeinAuto.de sowie ein Interims-Engagement der Veltins-Brauerei, die auch Namenssponsor der Gelsenkirchener Arena ist.
Seit 2024 ist Sun Minimeal auf der Schalker Trikotbrust präsent - abhängig vom sportlichen Erfolg der kommenden Wochen und Monate mit absehbarem Ende.



























