Borussia Dortmund spielt unter Niko Kovac zwar selten schön, aber ziemlich erfolgreich. Die gute Arbeit des BVB-Trainers soll nun den dauerkriselnden Premier-League-Giganten Manchester United auf den Plan gerufen haben.
Wie "Sky" berichtet, steht Kovac auf der Shortlist der Red Devils, die für den kommenden Sommer einen Nachfolger für den entlassenen Ruben Amorim beziehungsweise Interimsnachfolger Michael Carrick suchen.
United soll sich bereits nach Kovacs Situation erkundigt haben, federführend dabei ist demnach Manchesters deutscher Manager Christopher Vivell.
Zuletzt soll Kovacs Name auch beim FC Chelsea diskutiert worden sein. Nach der Entlassung von Enzo Maresca entschieden sich die Blues aber für den Engländer Liam Rosenior, der vom Farmklub Racing Straßburg an die Stamford Bridge wechselte.
Kovac, berichtet "Sky" unter Berufung auf das engste Umfeld des BVB-Übungsleiters weiter, könne sich "perspektivisch" und "in ferner Zukunft" ein Engagement auf der Insel vorstellen.
Dass der 54-Jährige zeitnah Uniteds Lockrufen erliegen könnte, scheint also derzeit eher unwahrscheinlich zu sein.
Eine sehr konkrete Gelegenheit, in der Premier League anzuheuern, soll Kovac im Sommer 2021 ausgeschlagen haben. Damals bemühte sich dem Bericht zufolge Tottenham Hotspur um den früheren kroatischen Nationalspieler.
Kovac entschied sich damals aber für den Verbleib bei der AS Monaco, weil er aus seinem dortigen Vertrag nicht vorzeitig aussteigen wollte. Ende Januar 2022 feuerte ihn der Klub aus dem Fürstentum dann.
BVB: Kovac verlängert - und kassiert Lob
Über ein kurzes (und weitgehend erfolgloses) Intermezzo beim VfL Wolfsburg landete er im Februar 2025 als Nachfolger des entlassenen Nuri Sahin beim BVB.
Im August verlängerte er seinen ursprünglich nur bis 2026 datierten Vertrag bis zum Ende der Saison 2026/2027.
"Niko hat sich seiner Aufgabe beim BVB mit Haut und Haaren verschrieben. Er ist ein Fußballfachmann mit klaren Prinzipien, grundehrlich, geradeaus in seiner Kommunikation und belohnt Leistung. Unter seiner disziplinierten Leitung haben wir wieder in die Erfolgsspur gefunden, unsere Defensivarbeit stabilisiert, deutlich mehr Tore erzielt als zuvor und wieder attraktiven Fußball gespielt", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken damals.






























