Bei Borussia Dortmund zählt Felix Nmecha inzwischen zu den absoluten Leistungsträgern. Der in England aufgewachsene BVB-Profi soll allerdings von einer fußballerischen Zukunft auf der Insel träumen - oder doch nicht?
"Ob ich in der Premier League spielen will oder nicht, werde ich jetzt nicht sagen", sagte Nmecha auf der Pressekonferenz vor dem BVB-Spiel in der Champions League bei Tottenham Hotspur. "Ich bin in England aufgewachsen, es ist schon besonders für mich. Aber mein Fokus ist, dass es ein sehr wichtiges Spiel für uns ist", erklärte der 25-Jährige.
Nmecha wurde bei Manchester City ausgebildet. 2021 wechselte er von dort zum VfL Wolfsburg, zwei Jahre später für 30 Millionen Euro weiter zum BVB. Dort ist er nach Anlaufschwierigkeiten in den ersten Monaten und trotz einiger Verletzungen inzwischen kaum noch wegzudenken.
2025/2026 steht der Mittelfeldakteur bei 1956 Spielminuten, aufgeteilt auf 27 Pflichtspiele - mit Waldemar Anton (2217 Minuten) sowie Daniel Svensson (2138) verbrachten nur zwei BVB-Feldspieler mehr Zeit auf dem Platz. Fünf Tore und drei Vorlagen zählen die Statistiker wettbewerbsübergreifend für Nmecha.
BVB: Darum trifft Nmecha so oft in der Champions League
Drei Tore gelangen ihm bereits in der Königsklasse. Woher kommt diese für ihn außergewöhnliche Treffsicherheit? "Vielleicht waren die Spiele in der Champions League bisher offener als in der Bundesliga, das könnte der Grund sein. Ich hatte einfach mehr Chancen, um Tore zu machen", sagte Nmecha.
Die Spurs seien "in einer schwierigen Phase", blickte Nmecha auf die Partie in London voraus, "aber sie haben natürlich Qualität. Sie sind Tottenham und wir wissen, dass wir nicht weniger als 100 Prozent geben dürfen".
Bei noch zwei ausstehenden Spielen und elf Punkten hat der BVB alle Chancen auf die K.o.-Runde der Königsklasse.
In der vergangenen Saison, als erstmals im neuen Ligasystem gespielt wurde, brauchte man 16 Punkte für die direkte Achtelfinal-Qualifikation.






























