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Sportdirektor Bitterling blickt auf Olympia

Deutschem Biathlon fehlt "diese eine Superathletin"

Franziska Preuß will sich in beim Biathlon-Weltcup in Tschechien Selbstvertrauen holen
Franziska Preuß will sich in beim Biathlon-Weltcup in Tschechien Selbstvertrauen holen
Foto: © IMAGO/Fotostand / Breu
19. Januar 2026, 07:50
sport.de
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In knapp drei Wochen beginnt für die deutschen Biathletinnen und Biathleten der Saisonhöhepunkt. Doch bei den Frauen zählen die deutschen Skijägerinnen derzeit nicht zu den Favoritinnen auf eine olympische Medaille. DSV-Sportdirektor Felix Bitterling muss zwar anerkennen, dass andere Nationen bessere Karten haben, zeigt sich aber dennoch äußerst zuversichtlich.

Bis zu den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) - die Biathleten tragen ab dem 8. Februar ihre Wettkämpfe in Antholz aus - will sich das deutsche Team steigern. Gerade bei den Frauen um die Gesamtweltcupsiegerin von 2024/25 Franziska Preuß wartet man in diesem Winter noch auf Top-Ergebnisse.

DSV-Sportdirektor Felix Bitterling räumte nach dem Heimweltcup in Ruhpolding ein, man habe "jetzt nicht diesen einen oder diese eine Superathletin, die hier mit zwei Strafrunden locker zum Sieg cruised", wie der "SID" zitiert. Dennoch habe man "sehr gute, komplexe Biathleten, die jeden Tag aufs Podium laufen können". 

Bedeutet: Bis zu den Wettkämpfen in Südtirol will das Team "noch ein, zwei Stellschrauben" im Training drehen: "Wir sind wirklich nicht weit weg, das Podium ist in Sichtweise, aber wir müssen uns einfach belohnen für die Arbeit."

Preuß reist zum Biathlon-Weltcup nach Nove Mesto

In Ruhpolding hatte die deutsche Frauenstaffel um Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Franziska Preuß mit dem sechsten Platz enttäuscht, Schlussläuferin Preuß hatte sich im zweiten Schießen eine Strafrunde eingehandelt. Im Sprint konnte die Top-Biathletin anschließend mit einer fehlerfreien Leistung auf den fünften Platz laufen, noch wartet sie auf das erste Podest des Winters. Im Verfolger rutschte die 31-Jährige dann auf den siebten Rang.

Für Franziska Preuß steht nun der Weltcup in Tschechien (22. bis 25. Januar) an. Sie soll "im Rhythmus bleiben" und in Form kommen, so Bitterling.

Für den Großteil des Teams steht hingegen Regeneration an, ehe es am 26. Januar in Obertilliach in die direkte Olympia-Vorbereitung geht. Preuß, Weidel, Tannheimer, Hettich-Walz, Voigt und seit Sonntag auch Grotian sind für die Spiele qualifiziert. Die 21-Jährige lief im Verfolger auf den 13. Rang und erfüllte damit die Qualifikation.

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