In der Fußball-Bundesliga läuft es für den FC Bayern derzeit herausragend gut, die bisherigen Partien im neuen Kalenderjahr wurden allesamt souverän gewonnen. Nun sprach Sportvorstand Max Eberl darüber, wie die derzeitige Personalplanung der Münchner über die Saison 2025/2026 hinaus läuft.
Der FC Bayern plant bereits intensiv für die kommenden Spielzeit. Dabei sind einige Personalfragen noch besonders spannend, insbesondere die nach den auslaufenden Verträgen bei Manuel Neuer, Serge Gnabry oder Dayot Upamecano.
Sportvorstand Max Eberl hat gegenüber "Bild" nun Einblicke in die derzeitige Situation beim Rekordmeister gewährt. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem eine Personalie, die seit Jahren sinnbildlich für den FC Bayern steht: Manuel Neuer.
Der Kapitän und Weltmeister von 2014 feiert im März runden 40. Geburtstag. Eine weitere und wohl letzte Vertragsverlängerung des dreimaligen Welttorhüters in München scheint nach aktueller Sachlage trotzdem noch nicht ausgeschlossen.
"Manu wird im März 40 Jahre", meinte Eberl über Neuer und ergänzte: "Was nicht heißt, dass wir einen Tag später den Vertrag verlängern."
Eberl attestiert Neuer Weltklasse-Leistungen
Zuletzt seien Aussagen rund um den Torhüter teilweise fehlinterpretiert worden. Für den Bayern-Boss steht außer Frage, welchen Stellenwert Neuer weiterhin hat: "Was Manu geleistet hat oder aktuell leistet, ist wirklich Weltklasse."
Gleichzeitig schlägt Eberl einen realistischen Ton an. Irgendwann sei ein Körper vielleicht nicht mehr so bereit für den Profifußball. Doch diesen Eindruck erwecke Neuer derzeit jedoch keineswegs.
Dennoch wolle man nichts überstürzen. Die Devise bei dem langjährigen Stammtorhüter laute: Ruhe bewahren. Man wolle sich "ganz entspannt Zeit lassen" und sich "zum Ende der Saison, April, Mai" zusammensetzen und miteinander sprechen, so der Sportvorstand des FC Bayern. Gespräche habe es bislang noch keine gegeben.
Rückblickend bezeichnete Eberl die Verlängerung von Neuers Vertrag bis 2026 als "genau die richtige Entscheidung". Wie es danach weitergeht, bleibt also weiterhin offen.
Keine Tendenz bei Schlotterbeck
Neben Neuer laufen auch die Verträge von Serge Gnabry und Dayot Upamecano am Saisonende aus. Bei Gnabry erkennt Eberl positive Entwicklungen: Er sehe "Licht am Ende des Tunnels", wollte aber bei "Bild" keine weiteren Wasserstandsmeldungen abgeben.
Eberl betonte lediglich, dass auf den angestrebten Verlängerungen mit Serge Gnabry und Dayot Upamecano im Moment das Hauptaugenmerk seines Wirkens liege.
Weitere Schritte wie etwa ein mögliches Interesse an BVB-Star Nico Schlotterbeck wollte Eberl nicht großartig kommentieren. "Der erste Schritt, der soll funktionieren", so der 52-Jährige und spielte damit erneut auf Stammspieler Upamecano an.





























