Dem FC Bayern und vor allem Sportvorstand Max Eberl droht offenbar eine bittere Transfer-Schlappe.
Beim vom deutschen Rekordmeister umworbenen Abwehrspieler Marc Guehi von Crystal Palace zeichnet sich laut "Sky" ein Wechsel zu Manchester City ab - und zwar noch in der laufenden Winter-Transferperiode.
Der Tabellenzweite der englischen Premier League habe sich intern darauf verständigt, Guehi noch in diesem Wechselfenster nach Manchester zu lotsen, als Reaktion auf die verletzungsbedingten Ausfälle der Innenverteidiger Ruben Dias (Oberschenkel), Josko Gvadiol (Schienbeinbruch) und John Stones (Oberschenkel).
Guehi soll sich mit ManCity bereits grundsätzlich über einen langfristigen Vertrag einig sein, habe zunächst aber einen Wechsel im Sommer präferiert, wenn sein Vertrag bei Crystal Palace ausläuft.
Aber: Der Transfer-Druck bei ManCity ist nun offenbar so groß geworden, dass der Klub viel Geld in die Hand nehmen will, um den 25 Jahre alten Nationalspieler Englands sofort ins Etihad Stadium zu lotsen. Mit umgerechnet rund 35 Millionen Euro soll Crystal Palace dem Bericht zufolge der vorzeitige Abgang des Kapitäns und Leistungsträgers schmackhaft gemacht werden.
Sollte es tatsächlich zu diesem Angebot kommen, wäre der FC Bayern laut "Sky" in dem Poker um Guehi "nahezu chancenlos".
FC Bayern: Bemühte sich Guehi-Fan Eberl umsonst?
Für Eberl wäre das besonders bitter. Denn: Der frühere Gladbacher und Leipziger Manager bemühte sich dem Vernehmen nach sehr um einen Guehi-Deal, telefonierte angeblich zuletzt mehrfach mit der Spielerseite.
Auch zu einem persönlichen Treffen mit dem Berater des Profis soll es gekommen sein - und Guehi war dadurch offenbar offen für einen Wechsel zum FC Bayern.
Ein weiteres Fragezeichen in der Münchner Defensive bleibt ebenfalls noch: Die Berichten zufolge bevorstehende Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano ist nach wie vor nicht bestätigt.


























