Ergebnistechnisch schwebt der FC Bayern derzeit auf Wolke sieben, personell setzt es nun allerdings einen Dämpfer: Konrad Laimer verletzte sich beim 3:1-Sieg gegen den 1. FC Köln und steht dem deutschen Rekordmeister vorerst nicht zur Verfügung.
Konrad Laimer vom FC Bayern hat sich am Mittwochabend beim 3:1-Erfolg der Münchner gegen den 1. FC Köln einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen. Das teilte der Tabellenführer am Donnerstag mit. Laimer falle "vorerst" aus, heißt es weiter. Eine konkrete Dauer der Pause wird nicht genannt.
Schon direkt nach der Partie deutete Coach Vincent Kompany an, dass es den Österreicher schwerer erwischt haben könnte.
"Er hat etwas gespürt an der Wade, wenn ich das richtig gesehen habe. Da geht es morgen sofort in den Scanner rein, dann wissen wir mehr", sagte der Belgier. Und weiter: "Aber gut, hoffentlich geht es Konny gut und er kann einfach weitermachen." Ein Wunsch, der sich nicht erfüllen sollte.
Laimer, der beim FC Bayern aktuell meist als Außenverteidiger aufläuft, war in der Nachspielzeit mit einem Gegenspieler zusammengeprallt und musste behandelt werden.
FC Bayern beendet Partie in Unterzahl
Weil die Münchner das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft hatten, mussten sie das Spiel zu zehnt beenden, Laimer humpelte vom Feld.
Laimer dürfte den Münchnern wohl auf jeden Fall im Bundesligaspiel gegen RB Leipzig (17. Januar) nicht zur Verfügung stehen, mit einem Fragezeichen ist wohl auch Champions-League-Spiel gegen Union St. Gilloise (21. Januar) und das Liga-Duell mit dem FC Augsburg (24. Januar) versehen.
Angesichts der komfortablen Führung in der Liga und der guten Ausgangslage in der Ligaphase der Königsklasse dürften die Bayern den Ausfall verschmerzen können.
Wer für Laimer in die Startelf rückt, könnte allerdings zur Herausforderung für Kompany werden. Mit Josip Stanisic und Sacha Boey fehlen die etatmäßigen Optionen derzeit ebenso verletzt, wie Joshua Kimmich, der die Position ebenfalls bestens beherrscht.
























