Torhüter Manuel Neuer vom FC Bayern sah beim einzigen Gegentreffer beim 3:1-Sieg gegen den 1. FC Köln unglücklich aus. Ein Experte übt Kritik, der Münchner Kapitän sowie Sportvorstand Max Eberl äußern sich ebenfalls zu der aus Neuers Sicht bitteren Szene.
War das ein Torwart-Bock? Mit 107 km/h zog Linton Maina vom 1. FC Köln in der 41. Minute der Partie gegen den FC Bayern aus 16 Metern ab. Neuer brachte zwar noch seine Hände an den Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Der Außenseiter führte (zumindest vorübergehend) gegen den haushohen Favoriten.
Glücklich sah Neuer unmittelbar nach der Szene nicht aus. Am Boden liegend vergrub der Routinier sein Gesicht zwischen den Armen, als der Ball hinter ihm aus dem Netz sprang.
Ein eindeutiges und kritisches Urteil fällte Lothar Matthäus, der die Partie für "Sky" als Experte begleitete. Mainas Schuss sei "haltbar" gewesen, sagte der Rekord-Nationalspieler noch während der Übertragung.
Nach dem Spiel stellte sich auch Neuer selbst. "So kurz war das jetzt nicht. Sehr zentral, er kann überall hinschießen", verteidigte sich der 39-Jährige und betonte: "Ich versuche, mein Bestes zu machen. Und dann steht es 1:0 für den FC."
FC Bayern: Das sagt Eberl zum Neuer-Patzer
Schlimme Folgen hatte der Patzer des Weltmeister-Keepers von 2014 für den FC Bayern letztlich nicht. Kölns Freude über den überraschenden Treffer währte nur kurz.
Serge Gnabry (45. +5), Min-jae Kim (71.) sowie Lennart Karl (84.) trafen und beschwerten den Münchner den nächsten Sieg.
Sportvorstand Max Eberl stellte sich vor Neuer, dessen Vertrag beim FC Bayern in diesem Sommer ausläuft.
Aus solch einer Distanz könne es immer passieren, "dass die Hand eben nicht komplett mit aller Kraft dahinter kommt", sagte der 52-Jährige, "und dann sieht das so aus. Von meiner Seite kein Vorwurf."




























