Nach dem Abbruch der Leihe von Daniel Peretz fahndet der Hamburger SV nach einem neuen Torhüter. Zwei Szenarien werden beim HSV derzeit offenbar diskutiert, der Name eines konkreten Kandidaten kursiert bereits.
"Bild" berichtet, es sei einerseits denkbar, dass die Rothosen sich erneut auf Leihbasis mit einem neuen Schlussmann verstärken. Dieser müsste dann ein erfahrener Mann sein, der bis Saisonende klaglos die Rolle als Nummer zwei hinter Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes übernimmt.
"Sky" sowie "transfermarkt.de" berichten, dass in diesem Falle Kevin Müller vom 1. FC Heidenheim ein Kandidat sei.
Modell zwei wäre eine langfristigere Lösung mit einem jungen Torwart. Dieser könnte zunächst hinter Heuer Fernandes reifen und den 33-Jährigen dann irgendwann ablösen.
Eine schnelle Degradierung von Heuer Fernandes soll der HSV allerdings nicht planen. Das Ziel, den auslaufenden Vertrag des Routiniers zu verlängern, soll demnach nicht gefährdet werden.
Bislang sind die Gesprächen zwischen dem HSV und Heuer Fernandes allerdings offenbar erst wenig konkret. Im Februar, heißt es, könnte mehr Bewegung in die Verhandlungen kommen.
Peretz-Deal für den HSV wohl kostenlos
Peretz hatte dem HSV nach einem Halbjahr fast ohne Einsatzzeit den Rücken gekehrt. Der 25 Jahre alte Israeli kehrte jedoch nicht zum FC Bayern zurück, sondern wechselte direkt weiter auf Leihbasis zum englischen Zweitligisten FC Southampton.
"Ich möchte der Mannschaft helfen, in die Premier League zurückzukehren. Auch wenn es ein schwieriges Ziel ist, halte ich es für realistisch", sagte Peretz.
Bei ihm deutet sich ein dauerhafter Abgang vom FC Bayern an. Laut "Sky" sicherte sich Southampton eine Kaufoption in Höhe von acht Millionen Euro.
Diese würde höher ausfallen als die Ablösesumme, welche die Münchner im Jahr 2023 an Peretz Ex-Verein Maccabi Tel Aviv gezahlt hatten. Damals wechselten nämlich nur fünf Millionen Euro den Besitzer.
Beim HSV war Peretz nach der Winterpause Berichten zufolge sogar in ein Art Trainingsstreik getreten, um seinen Abgang zu forcieren.
Um die vertrackte Situation zu lösen, soll der FC Bayern dem HSV angeblich die Leih-Gebühr für Peretz erlassen haben. Diese hätte laut "Bild" bei 400.000 bis 500.000 Euro gelegen.





























