Auf der Suche nach einem Nachfolger für Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz soll der Hamburger SV über BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl nachdenken. Aber auch ein ehemaliger Boss des FC Bayern ist offenbar ein Thema beim HSV.
Am Dienstagabend stand in Dortmund plötzlich nicht nur das Spiel des BVB gegen Werder Bremen (3:0) im Fokus, sondern es wurde auch intensiv über die Zukunft von Sportdirektor Sebastian Kehl spekuliert. Denn wie "Sky" rund um die Partie vermeldete, ist dieser Thema beim Hamburger SV als möglicher Nachfolger für Stefan Kuntz, der kürzlich als Sportvorstand seinen Hut nahm. Auch die "Hamburger Morgenpost" berichtete später entsprechend.
Nachdem die Dortmunder Verantwortlichen bislang mit einer Mischung aus Überraschung und Zurückhaltung auf die Spekulationen reagierten, schreibt "Sport Bild" am Mittwoch, dass beim BVB zu hören sei, dass man Kehl keine Steine in den Weg legen würde, sofern das Interesse des HSV ernster werden sollte. Der Grund: In Hamburg könnte der 45-Jährige seinen Traum vom Vorstandsposten wahrmachen, der ihm bei der Borussia zuletzt verwehrt blieb.
Ein BVB-Abgang in der aktuellen Wintertransferperiode sei aber kein Thema, weil man die Kaderplanung nicht unterbrechen wolle, heißt es weiter im Sportmagazin.
Abseits der Gerüchte um Kehl nannte "Sport Bild" jedoch einen weiteren Kandidaten, der im Aufsichtsrat des HSV Thema sein soll: Hasan Salihamidzic.
Zahlreiche Namen beim HSV gehandelt
Dieser war bis Mai 2023 Sportvorstand beim FC Bayern und früher in 88 Pflichtspielen beim HSV als Profi aktiv, nachdem er zuvor die Jugendabteilungen durchlaufen hatte.
Auch der Name Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth soll gefallen sein. Dieser arbeitete in der Vergangenheit von 2008 bis 2010 bereits im Nachwuchsbereich der Hanseaten, ist beim VfB aber noch bis 2027 gebunden.
Die "Hamburger Morgenpost" brachte derweil noch Österreich-Coach Ralf Rangnick ins Gespräch, der sich aktuell in Verhandlungen mit dem Verband befindet und gleichzeitig gesprächsbereit sei, was den HSV angeht.
Mehr dazu:
Auch die jüngsten Spekulationen um Oliver Bierhoff nahm die "Mopo" auf. Dieser habe dem Vernehmen nach Lust auf den Job, hieß es.




























