Mit dem Kracher bei Hertha BSC am Samstag (ab 20:15 live bei RTL) eröffnet der FC Schalke 04 seine Rückrunde in der 2. Bundesliga. Abwehr-Recke Nikola Katic ist schon heiß auf das Duell - will das verbotene "A-Wort" aber nicht in den Mund nehmen.
"Wir schauen nur von Spiel zu Spiel", sagte Katic im Gespräch mit Medienvertretern angesprochen auf den möglichen Aufstieg mit den Königsblauen. Er entschuldigte sich: "Ich weiß, dass es langweilig ist, was ich erzähle. Und das tut mir leid."
Deutlicher wurde Katic immerhin mit Blick auf den Auftritt in Berlin. "Wir haben das Messer zwischen den Zähnen", erklärte der Schalker Leistungsträger.
Dorthin werden den Revierklub einmal mehr Tausende Fans begleiten, so dass insgesamt rund 70.000 Zuschauer im Olympiastadion erwartet werden. "Ich erwarte einen tollen Support", sagte Katic. "Schon in Düsseldorf war das halbe Stadion dank unserer Fans blau-weiß und ich habe bei Instagram gesehen, dass in Berlin etwas Ähnliches passieren könnte. Ich bin sehr gespannt und hoffe, dass die Unterstützung weiterhin so großartig sein wird."

Von seinem ersten Halbjahr bei den Königsblauen zeigte sich Katic begeistert. "Es macht mich stolz, für diesen Klub zu spielen. Nicht viele Spieler haben die Chance, jede zweite Woche vor über 60.000 Fans zu spielen. Ich bin sehr dankbar, als Kind habe ich von so etwas geträumt. Jetzt darf ich hier meinen Traum leben."
Katics größter Fürsprecher bei seinem Wechsel vom FC Zürich zu Schalke vor der Saison, den sich die klammen Knappen immerhin 450.000 Euro kosten ließen, war Trainer Miron Muslic. Beide kannten sich schon aus gemeinsamen Zeiten bei Plymouth Argyle.
"Wir passen einfach zusammen, das habe ich am ersten Tag in England gemerkt", schilderte Katic. "Miron ist der beste Coach, mit dem ich je zusammengearbeitet habe. Er hat immer eine klare Struktur, ist fordernd und hungrig. Da sind wir uns beide sehr ähnlich."
FC Schalke 04: Darum ist Katic "verrückt"
Bei den S04-Fans steht Katic hoch im Kurs, auch wegen seiner Malocher-Mentalität.
Beispiel gefällig? Derzeit trainiert der 1,94 Meter große Abwehrhüne trotz der kalten Witterung im kurzärmligen Trikot und mit Shorts. "Meine Teamkollegen sagen, ich bin verrückt, aber das ist mir egal", erklärte Katic.
Für ihn sei diese Trainingskleidung "normal", führte er aus. "Mir ist zwar auch kalt, aber ich habe herausgefunden, dass es meinem Körper guttut. Also genieße ich das Training."





























