Zu Beginn der Woche musste Xabi Alonso bei Real Madrid seinen Hut nehmen. Vorangegangen waren auch Berichte über ein mutmaßlich schlechtes Verhältnis zu einigen Top-Stars der Königlichen, darunter auch Jude Bellingham. Dieser jedoch wehrte sich nun in aller Deutlichkeit gegen die Spekulationen.
Am Montag bebte die Erde in Madrid: Einen Tag nach der Clásico-Pleite im Supercup gegen den FC Barcelona (2:3) gab Real durchaus überraschend die Trennung von Xabi Alonso bekannt. Denn nachdem es in Spaniens Medien noch im letzten Herbst hieß, dass Alonso einige Probleme in der Kabine habe, schien sich die Lage zuletzt beruhigt zu haben.
Davor war unter anderem über ein angeblich angespanntes Verhältnis zu einigen Real-Profis berichtet worden, Superstars wie Vinicius Júnior oder Jude Bellingham sollen mächtig unzufrieden gewesen sein. Doch Letztgenannter wollte diese Gerüchte nach dem Aus des Coaches nun keinesfalls unkommentiert lassen.
"Bis jetzt habe ich viel zu viele dieser Dinge durchgehen lassen, immer in der Hoffnung, dass die Wahrheit irgendwann ans Licht kommen würde", zitiert "Sport Bild" Bellingham aus seiner eigenen App "JB5", der zudem deutlich anfügte: "Aber ehrlich: Was für ein Haufen Scheiße."
Wenig Verständnis zeigte Bellingham dabei für die Leser, die die wilden Spekulationen um ihn und Alonso eifrig aufnahmen.
Bellingham will "Leute zur Rechenschaft ziehen"
"Die Leute, die an jedem Wort dieser Clowns und ihrer 'Quellen' hängen, tun mir wirklich leid", schrieb der Real-Star und riet den Fans: "Glaubt nicht alles, was ihr lest."
Ohne konkreten Namen der Urheber zu nennen, forderte der Brite Aufklärung.
"Von Zeit zu Zeit müssen diese Leute dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass sie solche schädlichen Fehlinformationen verbreiten, um Klicks und zusätzliche Kontroversen zu generieren", so der 22-Jährige, der - wie viele seiner Kollegen - laut verschiedenen Medienberichten vom Rauswurf Alonsos überrascht gewesen sein soll.
Alonso selbst verabschiedete sich derweil am Dienstag öffentlich von Fans und Klub. "Diese berufliche Phase ist beendet, und es ist nicht so gelaufen, wie wir es gerne hätten", schrieb der Baske am Dienstag bei Instagram. Dennoch sei es "eine Ehre und eine Verantwortung" gewesen, die Königlichen zu trainieren.































