Die ersten Spiele des neuen Kalenderjahres hat Almugera Kabar für die U23-Mannschaft von Borussia Dortmund beim internationalen Talente-Cup verletzungsbedingt nicht mitgemacht. Dennoch bleibt sein Name derzeit eng mit möglichen Winter-Transfers verknüpft.
Am 16. Dezember 2025 knickte BVB-Youngster Almugera Kabar beim renommierten International Premier League Cup gegen Leeds United um und musste unter großen Schmerzen ausgewechselt werden. Die Folgen sind bis heute spürbar: Auch an diesem Dienstag musste der Linksverteidiger für die Partie im selben Wettbewerb bei West Ham United (ab 20:00 Uhr) noch passen.
Während seine Teamkollegen nun auf der Insel gefordert sind, arbeitet Kabar individuell in der Heimat an seinem Comeback. Noch ein paar Tage, heißt es aus dem Umfeld, dann soll er wieder voll belastbar sein. Sportlich richtet sich der Blick bereits auf den 24. Januar, wenn die U23-Mannschaft von Borussia Dortmund in der Regionalliga West bei den Sportfreunden Siegen wieder einsteigt.
Mindestens genauso wichtig dürfte für Kabar jedoch der 2. Februar werden: Der Tag, an dem das Winter-Transferfenster schließt.
Denn neben Julien Duranville gilt Kabar weiterhin als wahrscheinlichster Abgangskandidat bei Borussia Dortmund. Das Interesse des Hamburger SV ist nach wie vor hinterlegt, auch weitere Klubs beschäftigen sich mit dem U17-Weltmeister.
BVB hofft noch auf Millionensumme für Kabar
Konkrete Gespräche gibt es nach Informationen der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" bislang nicht, die aktuelle Verletzung soll einem möglichen Wechsel jedoch nicht im Wege stehen. Klar ist: Ein Transfer um jeden Preis kommt für den Spieler nicht infrage. Kabar baut auf eine langfristige Perspektive. Andernfalls wird er die Rückrunde erneut bei der U23 verbringen, für die er in zehn Partien vier Tore erzielt hat.
Der Weg zu mehr Einsatzzeit bei den Profis scheint derzeit versperrt. Daniel Svensson überzeugt konstant, Ramy Bensebaini ist nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup gesetzt, selbst Maximilian Beier wurde bereits als linker Schienenspieler eingesetzt. Zwar feierte Kabar im Oktober 2024 sein Bundesliga-Debüt und sammelte weitere Einsätze, aktuell sind andere Talente näher dran an Profi-Minuten.
Für den BVB ergibt sich dennoch eine komfortable Ausgangslage. Durch den im Februar 2025 unterschriebenen Profivertrag sitzt der Klub bei möglichen Verhandlungen am längeren Hebel und könnte für sein Eigengewächs eine Ablöse in Millionenhöhe erzielen.




























