Alpine hat sich wenig überraschend von seinem Formel-1-Reservefahrer Jack Doohan getrennt.
"Alpine bestätigt, dass es mit Jack Doohan eine einvernehmliche Vereinbarung getroffen hat, seine Dienste für das Team in der Formel-1-Saison 2026 nicht fortzusetzen und ihm zu ermöglichen, andere Karrieremöglichkeiten zu verfolgen", teilten die Franzosen in einem offiziellen Statement mit.
Weiter hieß es in der Mitteilung: "Jack war das erste Mitglied der Alpine Academy, das einen Rennsitz im Team erhielt, als er beim Grand Prix von Abu Dhabi 2024 sein Debüt gab. Das Team dankt Jack für sein Engagement und seine Professionalität in den letzten vier Jahren, sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke, und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft."
Doohan hatte beim Formel-1-Saisonfinale 2024 in Abu Dhabi Alpines damaligen Stammpiloten Esteban Ocon ersetzt und war anschließend zunächst auch für 2025 bestätigt worden.
Sechs punktlose Rennen zu Saisonbeginn kosteten den 22 Jahre alten Australier aber schnell wieder sein Cockpit. Franco Colapinto übernahm, blieb zwar in den verbleibenden Rennen ebenfalls punktlos, behielt seinen Platz für 2026 im Alpine neben Pierre Gasly aber. Damit war ein mögliches Formel-1-Comeback von Doohan vom Tisch.
Formel 1: Jack Doohans Zukunft offen
Wie es für den Sohn des fünfmaligen Motorrad-Weltmeisters Mick Doohan nun weitergeht, ist offen.
Im Dezember absolvierte Jack Doohan einen Test in der japanischen Super-Formula-Serie. Dieser lief aus seiner Sicht aber ernüchternd: Dreimal crashte er an drei aufeinanderfolgenden Testtagen heftig in derselben Kurve des Suzuka International Racing Course, wo er auch im Formel-1-Training zuvor bereits einen Unfall baute.
Wegen Doohans enger Verbindung zu Toyota gab es zudem Gerüchte um einen Wechsel als Reservefahrer zu Haas. Beim US-Team sind die Japaner seit diesem Jahr sogar Titelsponsor.



