Auf der Suche nach Verstärkung für die Rückrunde könnte sich Hertha BSC in der Bundesliga bedienen.
Wie die "Bild" berichtet, streckt Hertha BSC die Fühler nach Elias Saad vom FC Augsburg aus. Demnach lotet der Zweitligist derzeit die Möglichkeit eines Transfers im Winter aus.
Als problematisch könnte sich allerdings die Finanzierung erweisen. Der Flügelstürmer ist vertraglich noch bis 2029 an den FCA gebunden. Ein Kauf des Tunesiers wäre für Hertha wohl kaum zu realisieren.
Selbst für eine Leihe müsste der Hauptstadtklub wohl zunächst Spieler loswerden, um Transfereinnahmen zu generieren und/oder Gehälter zu sparen. Kandidaten für einen Abgang im Winter seien Augustin Rogel, Tim Hoffmann sowie Julian Eitschberger.
Weiter heißt es, dass Saad perfekt ins Anforderungsprofil von Hertha-Trainer Stefan Leitl passt. Der 26-Jährige ist schnell, dribbelstark und torgefährlich. Außerdem lege er eine passende Mentalität an den Tag, um den Berlinern im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga helfen zu können.
Saad sitzt beim FC Augsburg auf der Bank
Elias Saad war erst im Sommer vom FC St. Pauli zum FC Augsburg gewechselt. Zwei Millionen Euro ließen sich die Fuggerstädter den Transfer kosten.
Zu Saisonbeginn stand der Angreifer noch regelmäßig auf dem Platz, seit dem Trainerwechsel von Sandro Wagner zu Manuel Baum bekam er aber keine einzige Spielminute mehr.
Saad ist in Hamburg geboren, läuft aber für die tunesische Nationalmannschaft auf. Beim derzeit laufenden Afrika-Cup kam er zwei Mal zum Einsatz. Für Tunesien war im Achtelfinale gegen Mali (3:2 n.E.) Schluss.
Auf den Flügelpositionen ist Hertha BSC in der Breite aktuell nicht sehr stark besetzt. Hinter den Stammspielern Fabian Reese und Martin Winkler zeigten die eingesetzten Einwechselspieler Maurice Krattenmacher und Jon Dagur Thorsteinsson bislang keine guten Leistungen.
Durch den Transfer von Elias Saad soll der Konkurrenzkampf angekurbelt werden.





























