Real Madrid hat sich rund ein halbes Jahr nach der Verpflichtung schon wieder von Trainer Xabi Alonso getrennt. Álvaro Arbeloa übernimmt. Nicht nur in Spanien schlägt die Entlassung hohe Wellen. Die Pressestimmen zum Aus.
Deutschland
kicker: "Real Madrid und Xabi Alonso trennen sich 'einvernehmlich' - Arbeloa übernimmt. Beben bei Real Madrid: Xabi Alonso muss nach der Niederlage gegen den FC Barcelona im Finale der Supercopa gehen. Die Königlichen beenden die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Leverkusen-Coach mit sofortiger Wirkung."
ntv.de: "Xabi Alonso als Trainer von Real Madrid gefeuert. Paukenschlag in Spanien: Real Madrid feuert Xabi Alonso nach der bitteren Pleite im Supercopa-Finale gegen den FC Barcelona. Der ehemalige Leverkusen-Trainer hatte die Königlichen erst im Sommer übernommen."
Süddeutsche Zeitung: "Es knirschte schon lange, aber der Zeitpunkt der Trennung ist dann doch überraschend: Eine Niederlage im Supercup gegen Barcelona beendet Xabi Alonsos kurze Zeit als Trainer von Madrid. Sein Nachfolger kommt aus Reals zweiter Mannschaft."
RTL.de: "Xabi Alonso nicht mehr Trainer von Real Madrid."
Spanien
Marca: "Nach einem hoffnungsvollen Projektstart gab es einen schleichenden Vertrauensverlust, der in Dschidda zur Krise eskalierte. Viele glaubten, dass allein die Tatsache, vom FC Barcelona nicht 'abgeschossen' worden zu sein, dem Trainer weitere Schonfrist verschaffe – doch bei Real Madrid gibt es keine ehrenvollen Niederlagen."
AS: "Seit dem 1. November ist die Stimmung im Bernabéu gedrückt: nur sieben Siege in den letzten 14 Spielen. Eine Siegquote von 50 %, die dem Verein nicht würdig ist. Ein Zusammenbruch. Ein Notruf."
Sport: "Einer der Hauptauslöser [der Trennung] war das Verhältnis zwischen den Spielern und Xabi Alonso. Schon seit der Klub-WM haben die Methoden und Entscheidungen des Trainers einen Teil der Mannschaft nicht überzeugt. Dass der Klub sich in entscheidenden Momenten auf die Seite der Spieler stellte, führte zu einem spürbaren Machtverlust des Trainers in der Kabine."
El Mundo: "Es handelt sich um einen völlig unerwarteten Schritt, denn alles, was in den Stunden nach dem Supercup-Finale aus dem Inneren des Klubs nach außen drang, deutete darauf hin, dass auf der Trainerbank Ruhe bewahrt werden sollte."
Weitere internationale Pressestimmen
BBC (England): "Es war die Bestätigung dafür, dass Florentino Perez nie wirklich an seinen Trainer geglaubt hatte."
Gazzetta dello Sport (Italien): "Er wird durch seinen ehemaligen besten Freund Alvaro Arbeloa ersetzt, der bisher Castilla, die zweite Mannschaft von Real Madrid, trainierte. Eine sehr riskante Entscheidung, ganz im Stil von Florentino."
L'Équipe (Frankreich): "Xabi Alonso ist nicht mehr Trainer von Real Madrid; Alvaro Arbeloa tritt seine Nachfolge an."































