Das Kapitel Naby Keïta bei Werder Bremen steuert seinem endgültigen Ende entgegen. Im Dezember 2024 beendeten die Verantwortlichen an der Weser die monatelange Leidensgeschichte vorläufig und verliehen den enttäuschenden Topverdiener für ein Jahr zu Ferencvaros Budapest. Nun läuft die Leihe des 30-Jährigen zum 15. Januar aus – und die Frage nach seiner weiteren sportlichen Zukunft tritt wieder in den Fokus.
Fakt ist: Die vereinbarte Kaufoption wurde vom ungarischen Rekordmeister nicht gezogen. Lange Zeit stand deshalb sogar eine Rückkehr des einstigen Stars von RB Leipzig und dem FC Liverpool nach Bremen im Raum. Doch dieses Szenario scheint inzwischen vom Tisch. Denn Keïta besitzt gleich mehrere Alternativen. Die Werder-Verantwortlichen selbst hatten ohnehin schon mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass Naby Keita keine sportliche Zukunft mehr am Osterdeich haben würde.
Nach "Bild"-Informationen liegt dem guineischen Nationalspieler mittlerweile ein konkretes Angebot aus China vor. Ein Klub aus der Chinese Super League wirbt demnach um den Mittelfeldspieler, dessen Vertrag in Bremen noch bis Sommer 2026 läuft.
Parallel dazu arbeitet auch Ferencvaros weiter an einer festen Verpflichtung, ohne Aktivierung der ursprünglichen Kaufoption und wohl zu vergünstigten Konditionen.
Keita konnte in Budapest überzeugen
Eine Rückkehr an die Weser wird es aller Voraussicht nach nicht mehr geben. Unter Cheftrainer Horst Steffen gibt es keine Perspektive mehr auf eine Wiedereingliederung in den Profi-Kader.
Sportlich konnte Keïta hingegen in Budapest überzeugen. Der Mittelfeldmann absolvierte 28 Pflichtspiele für den Hauptstadtklub, sammelte internationale Erfahrung in der Europa League und präsentierte sich jüngst im aktuellen Trainingslager in La Manga als feste Größe.
Ein dauerhafter Verbleib in Ungarn wäre daher naheliegend, auch wenn noch finanzielle Details zu klären sind. Alternativ lockt das lukrative China-Angebot. Für Werder Bremen hätte ein Winter-Abgang vor allem einen finanziellen Vorteil: Das Jahresgehalt von rund 1,5 Millionen Euro würde den Etat spürbar entlasten.





























