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"Schwere Entscheidung"

Frankreich-Sensation sagt Australian-Open-Start ab

Lois Boisson muss weiter pausieren
Lois Boisson muss weiter pausieren
Foto: © IMAGO
12. Januar 2026, 14:08
sport.de
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Frankreichs Tennis-Liebling Loïs Boisson hat ihre Teilnahme an den Australian Open 2026 kurzfristig abgesagt. In einem Beitrag auf Social Media erklärt sie ihre Bewegründe für diese Entscheidung.

Wenn in den kommenden Tagen die Australian Open loslegen, wird Frankreichs zurzeit beste Tennisspielerin Lïos Boisson nicht dabei sein.  Nach einer längeren Verletzungspause braucht sie noch mehr körperliche und mentale Ruhe und Erholung. 

Boisson erklärte in sozialen Medien, sie habe "verstanden, dass es die richtige Entscheidung ist, auch wenn es eine schwere war". Sie müsse sich Zeit nehmen, bevor sie wieder auf höchstem Niveau antrete.​

Die 22-Jährige sprach von einer "sehr schwierigen Phase seit mehreren Monaten", in der sie Verletzungen und mentale Belastung davon abgehalten hätten, das zu tun, "was ich am meisten liebe".

"Nach Australien zu gehen und die Australian Open zu spielen, war immer ein Traum von mir, seit ich klein war. Ich habe alles getan, um rechtzeitig bereit zu sein, aber ich weiß auch, dass es meinem Körper und meiner Gesundheit langfristig schaden kann, wenn ich zu schnell vorangehen und mich überfordern will", schrieb sie. 

"Jetzt gilt es, zu akzeptieren, zu lernen und gestärkt und gewachsen wieder aufzustehen."

Eine der größten Tennis-Überraschungen

Boisson war 2025 eine der Überraschungsspielerinnen des Jahres. Bei den French Open war sie sensationell als erste Wildcard-Starterin der vergangenen 40 Jahre ins Halbfinale eingezogen, dann aber an der späteren Siegerin Coco Gauff gescheitert. Sie hatte dabei unter anderem Top‑10‑Spielerinnen geschlagen und fast 700.000 Euro Preisgeld verdient.​​

Durch diesen Lauf verbesserte sie sich um rund 300 Plätze in der Weltrangliste und wurde als erste Französin überhaupt und erst fünfte Spielerin der Profi-Ära bei ihrem Grand-Slam-Debüt direkt Halbfinalistin.​​ In Wimbledon verpasste sie auf Rasen allerdings die Qualifikation. 

Da Boisson nicht in Melbourne spielt, ist Elsa Jacquemot (WTA-Platz 58) die bestplatzierte Französin im Feld der Australian Open 2026.​

In diesem Jahr erhalten Männer und Frauen jeweils 2,38 Millionen Euro Preisgeld für den Titelgewinn.

 

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