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Am rennfreien Freitag

DSV-Stars wechseln an die Dartscheibe

Philipp Horn lenkte sich mit Darts ab
Philipp Horn lenkte sich mit Darts ab
Foto: © IMAGO/Marcel Hilger
09. Januar 2026, 16:14
sport.de
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Bevor es am Samstag wieder ernst wird, haben die deutschen Biathletinnen und Biathleten den rennfreien Freitag auf unterschiedliche Weise genutzt. Während ein DSV-Star am Feinschliff arbeitete, widmeten sich andere der aktiven Erholung.

Als Einzige des deutschen Teams setzte Franziska Preuß in der Oberhofer Biathlon-Arena einige Trainingsschüsse ins Schwarze, der Rest beließ es bei Schmuddelwetter im Thüringer Wald bei lockerem Langlaufen oder Joggen.

Immerhin war das befürchtete Wetterchaos mitsamt kräftiger Sturmböen ausgeblieben, die gut 25 Zentimeter Neuschnee hatten die Skiwalzen in der Nacht platt gemacht.

Auch Regeneration stand am rennfreien Tag auf dem Programm. "Ich habe noch 100 Seiten in meinem Buch zu lesen und das will ich im Januar durchziehen", verriet Philipp Nawrath.

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Der 32-Jährige geht nach seinem starken zweiten Platz im Sprint am Samstag mit 13 Sekunden Rückstand auf Sprintsieger Tommaso Giacomel in die Verfolgung (ab 12:00 Uhr im LIVE-Ticker).

"Ich muss auch auf Fehler lauern, aber in erster Linie wieder mein eigenes Rennen durchziehen", blickte der Allgäuer voraus.

Unterdessen warfen Philipp Horn (7.) und David Zobel (12.), die auch eine gute Ausgangsposition im Jagdrennen haben, ein paar Pfeile auf die Dartscheibe in der Oberhofer Bundeswehrkaserne.

Vorverlegung von Biathlon-Sprint "richtig"

Aufgrund der vorhergesagten Wetterkapriolen mit Windböen bis zu 80 km/h hatten die Organisatoren den Sprint der Frauen um einen Tag nach vorn auf Donnerstag verlegt. Es kam zwar nicht so schlimm wie befürchtet, dennoch sei die Entscheidung richtig gewesen, stellte Rennleiter Peter Sendel klar.

"Wenn man das Wetter jetzt sieht, hätte man das Rennen wohl machen können. Aber uns wurde auf die Schulter geklopft für eine Entscheidung, die nicht einfach war", sagte Sendel. Auch einen Tag später sei man damit immer noch glücklich, so der Staffel-Olympiasieger von 1998.

Da sich noch viele Athleten, darunter auch einige Deutsche, für die Olympischen Spiele in vier Wochen qualifizieren müssen, wäre eine Absage viel schlimmer gewesen. 

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