Nach dem tragischen Verkehrsunfall von Box-Star Anthony Joshua mit zwei Todesopfern hat der Brite sein Schweigen gebrochen. promoter Eddie Hearn meldet sich bezüglich der Rücktrittsgerüchte zu Wort.
Nach dem verheerenden Verkehrsunfall hat der britische Boxstar Anthony Joshua seine zwei gestorbenen Freunde und Teamkollegen gewürdigt. "Es ist zu 100 Prozent schwer für mich, aber ich weiß, dass es für ihre Eltern noch schwerer ist", schrieb der 36-Jährige in einem Beitrag auf der Plattform Instagram.
"Ich habe gar nicht bemerkt, wie besonders sie sind. Ich bin einfach mit ihnen spazieren gegangen und habe Witze mit ihnen gemacht, ohne zu wissen, dass Gott mich in die Gegenwart großartiger Menschen gestellt hat", schrieb er weiter.
Kurz vor dem Jahreswechsel war Box-Champion Anthony Joshua in Nigeria in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt. Seine beiden Freunde Sina Ghami und Latif "Latz" Adoyele starben. Joshua, der ebenfalls im Wagen saß, kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Kurz darauf geisterten angebliche Berichte um einen Rücktritt des Boxers durchs Netz.
Dazu meldete sich AJ-Berater Eddie Hearn zu Wort. "Um ehrlich zu sein, denke ich, dass wir zu diesem Zeitpunkt definitiv keinen Kommentar abgeben werden. Einfach aus Respekt gegenüber Anthony. Angesichts all dessen, was er mit dem tragischen Verlust von Sina und Latz durchgemacht hat", teilte Hearn in einem Statement mit.
"Im Moment braucht Anthony Zeit. Zeit und Privatsphäre. Wir werden keine Gespräche über seine Karriere, mögliche Schritte oder die Zukunft führen", führte Hearn aus.
"Und im Moment gibt es nichts zu besprechen oder zu sagen. Geben wir ihm Zeit und beten wir für ihn und natürlich für alle Familien, die von diesem schrecklichen Vorfall betroffen sind."
Onkel sprach von Rücktritt
Im Netz kursierte unter anderem ein KI-Video und der Onkel des Briten behauptete, AJ sei zurückgetreten.
"Die Hauptsache ist, dass er mit dem Boxen aufgehört hat. Das macht uns alle froh, denn jedes Mal, wenn er im Ring kämpft, nimmt uns das emotional total mit", sagte Adedamola Joshua im Gespräch mit "The Punch".
"Jedes Mal, wenn er niedergeschlagen wird, ist es so, als käme das Herz aus unserer Brust. All diese Gefühle, wenn er kämpft, das ist zu viel Trauma für uns. Jetzt, wo er gesagt hat, dass er es lässt, wo der Applaus am größten ist, sind wir glücklich", so der Onkel des früheren Schwergewichts-Weltmeisters weiter.
Joshua selbst hat sich zur Fortsetzung seiner Karriere bisher noch nicht öffentlich geäußert.

