Der Weltcup im Skispringen gastiert am Wochenende im polnischen Zakopane. Zwei bekannte Gesichter aus Österreichs Nationalmannschaft werden dann nicht an den Start gehen.
Wie der österreichische Skiverband am Donnerstag offiziell bestätigte, erhalten Stefan Kraft und Daniel Tschofenig eine Wettkampfpause. Die beiden Spitzenathleten werden somit nicht an den Springen in Zakopane (10. und 11. Januar) teilnehmen.
Jan Hörl, Stephan Embacher, Manuel Fettner, Maximilian Ortner, Jonas Schuster und Markus Müller bilden das österreichische Sextett.
Tschofenig bester Österreicher im Skisprung-Weltcup
Tschofenig ist mit 605 Punkten aktuell Sechster im Gesamtweltcup und damit der beste Skispringer aus der Alpenrepublik. Der 23-Jährige hatte zuletzt das abschließende Springen der 74. Vierschanzentournee in Bischofshofen gewonnen. In der Saison 2024/25 triumphierte Tschofenig noch selbst beim Highlight rund um den Jahreswechsel, in diesem Winter musste er sich mit dem siebten Rang bei der Tournee begnügen. Mit Hörl (2.) und Embacher (3.) landeten zwei Teamkollegen hinter dem neuen Vierschanzentourneesieger Domen Prevc aus Slowenien auf dem Podest.
Kraft liegt im Gesamtweltcup derzeit auf der zehnten Position. Der 32-Jährige dürfte die Pause nutzen, um sich für die Olympischen Winterspiele 2026 (6. bis 22. Februar) in Form zu bringen.
Mehr dazu:
"Bis jetzt waren es nicht die Olympischen Spiele, wie ich sie mir erhofft habe. Alles gleich machen werde ich sicher nicht. Es muss einfach passieren", sagte Kraft im Dezember bei "ServusTV".
Der dreifache Gesamtweltcupsieger holte 2022 in Peking mit der österreichischen Mannschaft im Teamspringen die Goldmedaille. Bei Olympia 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo sollen endlich Einzelmedaillen dazukommen.
"Natürlich kann man den Fokus ein bisschen darauflegen, aber auch nicht zu viel. Es braucht eine gute Mischung und man muss zu der Zeit in einer sehr guten Form sein. Das Selbstvertrauen muss stimmen und an dem Tag X muss man abrufen", blickte Kraft auf Olympia 2026 voraus.


