Der zuletzt vom FC Bayern an den Hamburger SV ausgeliehene Torwart Daniel Peretz hat seinen Willen bekommen und kehrt dem HSV vorzeitig den Rücken.
Der 25 Jahre alte Israeli, der beim HSV zuletzt laut Berichten sogar in eine Art Trainingsstreik getreten war, darf seine Leihstation bei den Rothosen abbrechen und wechselt ebenfalls per Leihe bis zum Ende der Saison zum FC Southampton.
Das betätigten der englische Zweitligist und der FC Bayern am Donnerstag. Auch der HSV vermeldete den vorzeitigen Leihabbruch, mit Verweis auf "zielführende Gespräche" mit dem deutschen Rekordmeister.
"Ich möchte der Mannschaft helfen, in die Premier League zurückzukehren. Auch wenn es ein schwieriges Ziel ist, halte ich es für realistisch", sagte Peretz laut Klub-Statement von Southampton.
Teammanager dort ist Tonda Eckert, auch der Technische Direktor Johannes Spors ist ein Deutscher.
Bei Peretz deutet sich ein dauerhafter Abgang vom FC Bayern an. Laut "Sky" sicherte sich Southampton eine Kaufoption in Höhe von acht Millionen Euro.
FC Bayern winkt Millionen-Plus
Diese würde höher ausfallen als die Ablösesumme, welche die Münchner im Jahr 2023 an Peretz Ex-Verein Maccabi Tel Aviv gezahlt hatten. Damals wechselten nämlich nur fünf Millionen Euro den Besitzer.
Peretz hatte den Durchbruch beim FC Bayern verpasst. Beim HSV war er nicht an Stammtorhüter Daniel Heuer Fernandes vorbeigekommen. Nur zwei Einsätze im DFB-Pokal für die Hamburger stehen in seiner Statistik.
Beim FC Bayern besitzt Peretz noch einen Vertrag bis 2028.
Bereits Anfang Dezember hatte Peretz seinem Ärger über das HSV-Gastspiel öffentlich Luft gemacht. "Ich habe erwartet, die Nummer eins zu sein. Das ist bisher nicht der Fall. Natürlich bin ich nicht glücklich darüber. Daraus mache ich kein Geheimnis", sagte er damals der "Sport Bild".
Um die vertrackte Situation zu lösen, soll der FC Bayern dem HSV angeblich die Leih-Gebühr für Peretz erlassen haben. Diese hätte laut "Bild" bei 400.000 bis 500.000 Euro gelegen.





























