Beim FC Bayern hat Sacha Boey keine Zukunft mehr. Der Außenverteidiger soll schon im Winter unbedingt von Gehaltsliste der Münchner verschwinden - und zwar endgültig.
Der FC Bayern ist im Fall von Sacha Boey angeblich zu keinerlei Kompromissen bereit. Wie die "Bild" berichtet, soll der in Ungnade gefallene Abwehrspieler schon im Winter-Transferfenster unter allen Umständen von der Gehaltsliste verschwinden und verkauft werden.
Laut Angaben der Zeitung ist der Rekordmeister längst auch nicht mehr zu einem Leihgeschäft bereit. Boey soll demnach weg, endgültig und so schnell wie möglich. "Sky" hatte jüngst noch berichtet, dass sich die Münchner auch auf ein Leihgeschäft inklusive Kaufverpflichtung einlassen würden. Doch selbst das kommt "Bild" zufolge eigentlich nicht infrage.
Eberl: Für Boey ist kein Platz mehr beim FC Bayern
Sportchef Max Eberl hatte Boey erst in dieser Woche erneut öffentlich einen Wechsel nahegelegt.
"Wenn Hiroki (Ito, Anm. d. Red.) und Phonzy (Alphonso Davies) wieder da sind, haben wir Außenverteidiger en masse und von sehr hoher Qualität. Und dann kann es eben für den ein oder anderen Spieler sehr schwer werden", antwortete Eberl auf eine Frage nach der Zukunft von Boey: "Und dann macht es auch Sinn, wenn man sich Gedanken macht, sich vielleicht auch zu verändern."
Boey sorgt für Ärger beim FC Bayern
In der Winterpause kam darüber hinaus noch heraus, dass der 25-jährige Franzose in den letzten Wochen und Monaten mehrmals intern für Ärger an der Säbener Straße sorgte. Laut "AZ" hat er mehrmals den Zorn von Trainer Vincent Kompany auf sich gezogen.
Vorgeworfen wird dem Franzosen demnach eine mangelnde Einstellung. Der "AZ" zufolge hat es während eines Spiels etwa einen Vorfall gegeben, bei dem sich Boey vor seiner geplanten Einwechslung zu viel Zeit ließ. Kompany soll so sauer darüber gewesen sein, dass er die Einwechslung kurzerhand über den Haufen war und Boey weiter auf der Bank ließ.
Kleiner Hoffnungsschimmer für den FCB: Es gibt wohl mehr als nur einen potenziellen Abnehmer für Boey. So wurde allen voran Crystal Palace in den letzten Wochen immer wieder als Interessent genannt. Der türkische Top-Klub Galatasaray, der Boey einst für 30 Millionen Euro an den FC Bayern verkauft hatte, soll die Situation um den Rechtsverteidiger ebenfalls intensiv beobachten.






























