Derzeit zieht kaum ein Tag ins Land, ohne dass neue Spekulationen über die Zukunft von Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund durch den medialen Äther geistern. Ein neuer Bericht legt nun nahe, dass der Spieler selbst bereits eine wichtige Entscheidung getroffen hat.
Nico Schlotterbeck soll seine Zukunft nicht im Schoß seines aktuellen Arbeitgebers BVB sehen. Das will das spanische Portal "fichajes.net" erfahren haben.
Demnach plant der Verteidiger nicht, seinen im Sommer 2027 auslaufenden Vertrag bei den Borussen zu verlängern. Vielmehr soll der 26-Jährige der Meinung sein, dass es an der Zeit ist, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Antrieb soll sein, dass Schlotterbeck zu einem Klub will, der jedes Jahr um den Gewinn der Champions League mitspielt.
Auch in Dortmund soll man "intern", so "fichajes.net", bereits in Betracht ziehen, den Abwehrstar im kommenden Sommer auf den Markt zu stellen. Ein Abschied soll jedoch nur erfolgen, wenn ein europäischer Topklub die finanziellen Forderungen der Borussen erfüllt.
In diesem Zusammenhang nennt der Bericht vor allem Real Madrid als aussichtsreichen Anwärter auf einen Transfer. Die Königlichen sollen "besonders entschlossen" sein, einen Vorstoß bei Schlotterbeck zu unternehmen.
Real-Stürmer im Gegenzug zum BVB?
Angeblich soll man in Madrid mit dem Gedanken spielen, eine "angemessene Offerte" - konkret werden 25 Millionen Euro genannt - mit den Diensten von Offensiv-Youngster Gonzalo García zu garnieren. Der 21-Jährige brillierte bei seinem zweiten LaLiga-Startelfeinsatz in der laufenden Saison mit einem Dreierpack beim 5:1 gegen Real Betis. Allerdings soll Real Garcia nur für die Saison 2026/27 an die Schwarzgelben verleihen wollen. Ein Szenario, das für den BVB wenig verlockend sein dürfte.
Unlängst gab auch BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl einen Einblick in die Verhandlungen mit Schlotterbeck.
"Sich in jedem Gespräch neue Argumente auszudenken, wird womöglich schwierig sein. Natürlich versuchen wir zu überzeugen, mit all der Power, die dieser Klub hat, auch mit der Wertschätzung, die der Junge spürt, mit den Zielen, die wir gemeinsam erreichen wollen. Solche Themen müssen ein bisschen reifen", so Kehl laut "Ruhr Nachrichten".
Und weiter: "Er hat sich über die Wintertage auch Gedanken gemacht und wir werden noch weiter sprechen. Dass wir mit ihm weitermachen wollen, ist klar. Aber es ist noch keine Entscheidung gefallen."


































