Gute Nachrichten von der Familie des 2015 verstorbenen Formel-1-Fahrers Jules Bianchi. Nachdem zu Beginn des Jahres mehrere Karts aus dem Privatbesitz der Familie gestohlen wurden, ist zumindest eins davon mittlerweile gefunden worden. Das verkündete Vater Philippe in den sozialen Medien.
"Ich kann mit großer Freude verkünden, dass Jules' Kart gefunden wurde. Es ist eine große Erleichterung für unsere gesamte Familie", schrieb Philippe Bianchi bei Facebook. "Ein großes Danke an alle, die die Nachricht verbreitet haben, an die Medien, die darüber berichtet haben, und an die Polizei in Brignoles für ihr Eingreifen."
Einige der gestohlenen Karts würden zwar immer noch fehlen, so Bianchi, "aber dank Euch habe ich große Hoffnung".
Philippe Bianchi hatte vor einigen Tagen einen Hilferuf bei Facebook gestartet, nachdem mehrere Karts aus dem Privatbesitz gestohlen wurden, darunter auch das letztes seines Sohnes, das nun wieder aufgetaucht ist. "Abgesehen vom Wert der Maschinen, ist es vor allem der sentimentale Wert, der uns schmerzt. Wenn jemand JB-17-Karts im Umlauf sieht, gebt uns bitte Bescheid", schrieb er.
Die Familie hatten nach dem tragischen Tod ihres Sohnes eine Stiftung ins Leben gerufen. Ziel ist es, jungen Menschen den Einstieg in den Motorsport zu ermöglichen. Ein Platz im Kart-Sport ist in der Regel die Grundlage dafür.
Bianchi stirbt nach schwerem Formel-1-Unglück
Jules Bianchi war im Jahr 2015 nach einem tragischen Unfall beim Formel-1-Rennen im japanischen Suzuka ums Leben gekommen. Damals verlor er unter Gelber Flagge die Kontrolle über seinen Wagen und rutschte bei nasser Fahrbahn in das Heck eines Bergungsfahrzeugs, mit dem der Wagen vom zuvor verunfallten Adrian Sutil geborgen wurde.
Bianchi überlebte den ursprünglichen Crash zwar, musste nach einer Not-OP jedoch in ein künstliches Koma versetzt werden, aus dem er nicht mehr aufwachte. Am 19. November gaben die Eltern zwar bekannt, dass ihr Sohn wieder selbstständig atmen könne, acht Monate später erlag er aber seinen schweren Verletzungen.


