Borussia Dortmund bleibt beim angeblich wechselwilligen Angreifer Fabio Silva hart. Das betont BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl.
"Es gibt gerade kein Szenario, in dem wir Fabio abgeben wollen. Das weiß der Spieler, das weiß auch sein Berater", sagte Kehl im Gespräch mit der "Deutschen Presse-Agentur" im Trainingslager in Marbella.
Kehl bestätigte indirekt, dass es Anfragen für Silva gibt. "Es ist schön, dass sich andere Klubs grundsätzlich für unsere Spieler interessieren. Aber wenn wir ihn abgeben würden, bräuchten wir Ersatz, der wiederum benötigt Eingewöhnungszeit. Da stellt sich für mich die Frage: Wo ist der Mehrwert? Das macht ja keinen Sinn", sagte der BVB-Manager.
Schon zuvor hatte Kehl deutliche Worte zu den Silva-Spekulationen gefunden: "Mich irritieren diese Gerüchte nicht. Das ist auch Teil des Geschäfts, dass solche Dinge am Leben gehalten werden. Wir haben nicht den Plan, ihn abzugeben."
Mit Blick auf Silvas bisheriges BVB-Engagement ergänzte Kehl: "Er hatte ein paar Anlaufschwierigkeiten, aber am Ende auch gezeigt, dass er großes Potenzial hat."
BVB will "Torgefahr erhöhen" - mit Fabio Silva
Für das zweite Saison-Halbjahr setzt der BVB große Erwartungen in Silva. "Wir wollen unsere Torgefahr erhöhen, noch kreativer werden im letzten Drittel. Genau dieses Profil deckt Fabio ab", sagte Kehl.
Für Silva hatten die Schwarz-Gelben im Sommer 22,5 Millionen Euro an seinen Ex-Klub Wolverhampton Wanderers überwiesen.
Da der 23-jährige Portugiese wegen seiner zumeist geringen Einsatzzeiten unter Trainer Niko Kovac um seine WM-Teilnahme bangen soll, sondiert die Spielerseite aber schon wieder den Transfermarkt, hieß es zuletzt immer wieder.
Darum war der BVB-Start für Silva "schwierig"
"Es war schwierig, weil ich bei meiner Ankunft verletzt war. Ich denke, das ist nicht die beste Voraussetzung für einen Neustart. Es war nicht mein idealer Start im Verein und das war der negative Aspekt der Situation", blickte Silva zuletzt gegenüber BVB-Vereinsmedien auf die vergangenen Monate zurück.
Nach der Verletzung hätten er und der Verein versucht, "die beste Lösung zu finden, um mich wieder auf mein bestes Niveau zu bringen. Und ich denke, jetzt können die Leute sehen, dass ich dem Team viel zu bieten habe", so der Angreifer, dem bislang nur ein Treffer und eine Vorlage im BVB-Trikot gelangen.
Silva erklärte auch: "Ich denke, ich habe eine andere Spielweise, die ich in das Spiel einbringen kann. Und ich bin glücklich, hier zu sein."





























