Die Zeit von Quarterback Kirk Cousins bei den Atlanta Falcons neigt sich in der NFL dem Ende entgegen. Eine Vertragsrestrukturierung macht es fast unabdingbar.
Nachdem Kirk Cousins eigentlich schon im Vorjahr aufgrund seiner Degradierung zum Backup von Michael Penix Jr. Atlanta wieder verlassen wollte, bekommt er nach nun zwei Jahren im Team seinen Wunsch offenbar erfüllt. Einem Bericht von Field Yates von "ESPN" zufolge haben sich beide Seiten auf eine Struktur in Cousins' Vertrag geeinigt, der eine Entlassung vor dem Start des neuen Liga-Jahres unumgänglich macht.
Gleichzeitig aber kam der Quarterback dem Team bezüglich der Salary Cap auch ein wenig entgegen.
Der wichtigste Punkt im neuen Deal ist, dass sein Grundgehalt von einst 35 Millionen Dollar auf nur 2,1 Millionen Dollar gesenkt wurde. Anstelle dessen wurde festgesetzt, dass Cousins' neues Gehalt für 2027 in Höhe von 57,5 Millionen Dollar garantiert werden würde, wenn er am dritten Tag des Liga-Jahres, also am 13. März, noch im Kader stünde. Das heißt, dass ihn die Falcons spätestens am 12. März entlassen werden.
Cousins kassiert 100 Millionen für zwei Jahre
Cousins hatte zur Saison 2024 einen Vierjahresvertrag in Höhe von 180 Millionen Dollar bei den Falcons unterschrieben, in dem bei Unterschrift schon 90 Millionen Dollar garantiert waren, sogar 100 Millionen, wenn er zum Start des Liga-Jahres 2025 noch im Kader gestanden wäre. Das trat ein, sodass ihm für 2026 weitere zehn Millionen Dollar garantiert sind, die er in Form eines Roster Bonus auch noch erhalten wird.
Durch die Reduzierung seines Gehalts auf dem Papier hat sich nun aber sein Cap Hit für 2026 von bislang 57,5 Millionen Dollar auf nur noch 24,6 Millionen Dollar gesenkt, was den Falcons mehr Flexibilität für die Free Agency gibt. Hinzu kommt, dass die Falcons Cousins nun als sogenannten Post-June-1-Cut deklarieren können. Das heißt, er wird zwar schon viel früher entlassen, doch wird sich sein Dead-Money-Hit von insgesamt 35 Millionen Dollar dann auf die kommenden zwei Jahre verteilen. 22,5 Millionen Dollar für 2026 und nur noch 12,5 Millionen im Jahr 2027.
Das wäre auch ohne die Restrukturierung der Fall gewesen, doch hätten die Falcons Cousins aufgrund des noch zu zahlenden garantierten Geldes ohnehin erst nach Start des Liga-Jahres entlassen können, was schwierig geworden wäre mit dem ursprünglichen Cap Hit (57,5 Mio.), weil dieser eben bis zum 1. Juni in den Büchern gestanden hätte.
Unterm Strich erhält Cousins damit seine gewünschte Freiheit und die Chance, nochmal anderswo als Starter unterzukommen, während die Falcons mehr Cap Space in der unmittelbaren Zukunft zur Verfügung haben, ohne noch an andere Verträge herangehen zu müssen. Auch diese Perspektive könnte dem neuen Regime helfen, einen guten Start hinzulegen, nachdem die komplette Führungsriege um Head Coach Raheem Morris und General Manager Terry Fontenot nach Saisonende entlassen worden war.






