Finn Porath kam in der laufenden Saison bereits in 16 Pflichtspielen für den FC Schalke zum Einsatz, spielte dabei schon auf den unterschiedlichsten Positionen. Dass ihm der Karriereschritt von Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel nach Gelsenkirchen so gut gelang, hat den 28-Jährigen durchaus selbst überrascht.
Das zumindest gab Finn Porath nun selbst gegenüber einer Medienrunde zu. "Für mich war es nach so vielen Jahren in Kiel schwierig, dort wegzugehen, weil ich sehr am Verein hing. Das ist kein Geheimnis", so das offene Geständnis Poraths, der für die Kieler Störche insgesamt sechs Spielzeiten bestritten hatte.
Der Wechsel zum FC Schalke 04 zahlte sich sportlich gesehen dann aber schnell aus, schwimmt er mit den Königsblauen doch auf einer hohen Erfolgswelle und feierte im Dezember die Herbstmeisterschaft.
Zwar wirkte Porath bei 15 der 17 Zweitliga-Spiele auf dem Rasen mit, stand allerdings nur in fünf Partien auch in der Schalker Startformation. Sein persönliches Ziel sei es daher, auf mehr Einsatzminuten von Beginn an unter Cheftrainer Miron Muslic zu kommen. "Jeder Spieler kennt seine Stärken und Schwächen. An denen arbeite ich", so der Rechtsfuß mit Blick auf die kommenden Wochen.
FC Schalke legt am 17. Januar bei Hertha BSC los
Grundsätzlich kam dem Neuzugang sehr zugute, dass er flexibel auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden kann. So lief Porath in der Hinrunde mal als Flügelspieler, mal im Mittelfeldzentrum und mal als Schienenspieler in der Fünferkette auf. "Ich genieße es, dass ich auf verschiedenen Positionen spielen kann. Ich sehe das überhaupt nicht negativ", so der S04-Profi zu der Tatsache, sich noch auf keiner Position wirklich festgespielt und als Stammkraft durchgesetzt zu haben.
Für den FC Schalke 04 geht es am 17. Januar mit dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC in der 2. Bundesliga weiter.




























