Vom Vize- zum Doppelweltmeister - und das mit gerade einmal 18 Jahren! Luke Littler hat seinen Aufstieg zum neuen Darts-König mit dem Gewinn seines zweiten WM-Titels nacheinander gekrönt. Dabei zeigte der Wunderjunge nicht eine einzige Schwäche. Darts-Ikone Vincent van der Voort macht das Sorgen.
Luke Littler hat seinen zweiten WM-Titel nicht einfach nur gewonnen, der 18-Jährige hat ihn gefühlt im Vorbeigehen einfach mitgenommen. In seinen sieben WM-Matches gab der Ausnahmespieler gerade einmal vier Sätze ab - und holte 32. Nur in 43 Legs zog er den Kürzeren, in 96 behielt er die Oberhand. Beängstigend gute Zahlen, die unter anderem Vincent van der Voort Sorgen bereiten.
"Was auch immer man über ihn sagen will, Worte reichen dafür nicht aus. Wir haben so etwas noch nie zuvor gesehen", staunte van der Voort im "Darts Draait Door"-Podcast über den Wunderjungen, der eine ganze Sportart innerhalb kürzester Zeit an sich gerissen hat.
Darts: Littler hat van Veen "keine Chance gelassen"
Auf der anderen Seite sei Littlers Dominanz aber auch "ziemlich besorgniserregend", mahnte die niederländische Legende, denn: "Es braucht auch Leute, die ihn hier und da mal schlagen. So ist es mal schön für ein Jahr, aber jetzt muss sich die Elite überlegen, wie sie ihn kriegen kann. Dass er [Littler] gewinnt, ist in Ordnung. Aber man muss näher dran sein."
Dass sein Landsmann Gian van Veen dies im WM-Finale nicht schaffte und deutlich mit 1:7 unterging, wollte der Ex-Profi dem "Giant" nicht ankreiden. Littler sei in den Schlüsselmomenten auf die Triple und die Doppel einfach zu gut gewesen, zollte "The Dutch Destroyer" dem neuen Doppel-Weltmeister Respekt.
"Er hat Gian keine Chance gelassen. Man hat nach ein paar Sätzen gemerkt, dass Gian einfach aus dem Match gespielt wurde. Das ist aber keine Schande, denn jeder erlebt so was", nahm van der Voort den neuen Vize-Weltmeister in Schutz.



