Um Borussia Dortmunds Stammtorhüter Gregor Kobel ranken Abwanderungsgerüchte. Im BVB-Trainingslager in Marbella spricht der 28-Jährige (nicht nur) über einen möglichen Wechsel.
"Ich lese vieles nicht, ich bin nicht so der Zeitungsleser", betonte Kobel. "Es ist so wie die Jahre zuvor auch: Ich habe einen Vertrag bis 2028. Ich fühle mich nach wie vor sehr, sehr wohl hier. Alles andere ist Spekulation, darüber brauche ich nicht zu reden."
Die Entwicklung des BVB in den zurückliegenden Monaten unter Trainer Niko Kovac, vor allem im Defensivbereich, beurteilt Kobel positiv. "Wir lassen insgesamt deutlich weniger zu. Meine Vorderleute machen einen sehr, sehr guten Job", lobte der Schweizer Schlussmann.
Er ergänzte: "Als Torwart hängt vieles davon ab, was tatsächlich aufs Tor kommt. Aber wir haben einfach ein sehr gutes Zusammenspiel zwischen Verteidigung, Torwart und Mittelfeld und am Ende gehören auch die Stürmer dazu. Man verteidigt immer mit elf Mann. Als Team haben wir da einen sehr guten Fokus und stehen insgesamt wirklich sehr gut da."
Kobel betonte: "Wenn du weniger Gegentore bekommst, musst du weniger Tore schießen, um ein Spiel zu gewinnen. Deshalb ist es wichtig, dass wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben - kompakt stehen, so wenige Gegentore wie möglich kassieren und unseren Stürmern mehr Optionen geben."
"Gute Ausgangsposition" für den BVB
Im ersten Saison-Halbjahr habe der BVB gezeigt, "dass wir eine sehr gute Mannschaft sind und auch weiter sein können", so Kobel. "Wir hatten einige Spiele, die wir leider nicht gewonnen haben, obwohl wir dazu in der Lage gewesen wären. Trotzdem haben wir eine sehr gute Punkteausbeute, vor allem im Vergleich zu den letzten Jahren, in denen wir oft weiter hinten standen. Das gibt uns eine gute Ausgangssituation."
Der BVB müsse "das weiterführen, was uns stark gemacht hat, in bestimmten Themen noch draufpacken und die Punkte holen, die uns bisher noch gefehlt haben", forderte Kobel.
Ein konkretes Ziel für die kommenden Monate nannte der Keeper nicht. "Eine gute Saison ist für mich, wenn wir am
Ende mit unseren Leistungen zufrieden sein können, wenn wir das Maximale herausholen und uns als Team weiterentwickeln. Dann sieht man, wo man landet. Wichtig ist, dass wir alles geben, uns als Mannschaft verbessern, Schritte nach vorne machen und weiter zusammenwachsen."




























