Die deutschen Tennis-Stars müssen beim United Cup in Australien zittern: Nachdem Alexander Zverev am Montag einen Tag nach seinem überzeugenden Sieg gegen den Niederländer Tallon Griekspoor einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen musste, verlor auch Eva Lys trotz eines Novums ihr Einzel. Schadenbegrenzung blieb auch im abschließenden Mixed-Doppel aus.
Nach 1:24 Stunden war die Überraschung am Montagmorgen perfekt! Mit seinem ersten Matchball machte der Weltranglisten-72. Hubert Hurkacz den Sack zu und setzte sich mit 6:3 und 6:4 gegen Zverev durch.
Der 28-Jährige war im August 2024 schon die Nummer sechs der Welt, galt nach einer langen Auszeit aufgrund einer Knie-OP aber als eindeutiger Außenseiter in dem Duell.
Zverev startete eigentlich solide in die Partie und hatte den Aufschlagriesen, der dem Deutschen insgesamt 21 Asse um die Ohren schmetterte, im ersten Spiel am Rande eines Breaks. Hurkacz behielt jedoch letztlich die Oberhand und wankte im ersten Satz in der Folge bei eigenem Service kein bisschen mehr.
Zverev sah sich zwar auch nur in seinem ersten Aufschlagspiel mit Breakchancen konfrontiert, diese nutzte Hurkacz allerdings auf Anhieb und holte sich so den ersten Durchgang.
Im zweiten Satz wehrte Hurkacz beim Stand von 1:2 Zverevs einzige Breakchance ab, knöpfte dem DTB-Star seinerseits im siebten Spiel den Service ab und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Den einzigen Aufschlagverlust in Satz zwei quittierte ein sichtlich genervter Zverev, indem er seinen Schläger zertrümmerte.
Tennis: DTB-Team muss beim United zittern
Deutlich zufriedener dürfte Lys nach ihrer Pleite gegen Swiatek sein. Die Nummer 39 der Weltrangliste konnte im vierten Vergleich mit der Polin erstmals einen Satz gewinnen und bot insgesamt große Gegenwehr.
Lys konnte der Favoritin sieben Mal den Aufschlag abnehmen, musste allerdings ihrerseits sogar acht Breaks hinnehmen. Der letzte Aufschlagverlust entschied letztlich das Match zu Gunsten von Swiatek.
Eine überraschend klare Angelegenheit war hingegen das abschließende Mixed-Doppel, bei dem sich Zverev und Laura Siegemund der polnischen Paarung Katarzyna Kawa und Jan Zielinski mit 6:7 und 3:6 geschlagen geben mussten.
Die DTB-Auswahl muss nun um das Erreichen der K.o.-Runde zittern. Nur die Gruppensieger und die besten Gruppenzweiten der Perth- und Sydney-Gruppen erreichen das Viertelfinale. Die deutschen Chancen könnten besser stehen.










