Suche Heute Live
Vierschanzentournee
Artikel teilen

Vierschanzentournee
Skispringen
(M)

Nach verpasster Qualifikation

Olympiasieger bricht Vierschanzentournee ab

Marius Lindvik reist von der Vierschanzentournee ab
Marius Lindvik reist von der Vierschanzentournee ab
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
03. Januar 2026, 20:05
sport.de
sport.de

Für den norwegischen Skispringer Marius Lindvik ist die 74. Vierschanzentournee vorzeitig gelaufen.

Lindvik verpasste am Samstag als 51. die Qualifikation für das Springen im österreichischen Innsbruck. Der 27-Jährige wird mit der norwegischen Nationalmannschaft nicht weiter zum Finale nach Bischofshofen reisen.

"Wir werden in Bischofshofen eine Änderung vornehmen. Benjamin Østvlod fliegt morgen Abend ein. Marius Lindvik reist nach Hause, um in Lillehammer bei Andreas Vilberg zu trainieren", bestätigte Norwegens Sportdirektor Jan-Erik Aalbu gegenüber der Zeitung "Dagbladet".

Lindvik hatte bei der 74. Vierschanzentournee zuvor in Oberstdorf (23. Rang) sowie beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen (22.) Topplatzierungen verpasst.

Der Olympiasieger von 2022 soll im Training mit Assistenztrainer Vilberg neues Selbstvertrauen tanken. Nach der Vierschanzentournee geht es im Weltcup ab dem 10. Januar im polnischen Zakopane weiter.

Lindvik (167 Punkte) liegt im Gesamtweltcup aktuell auf dem 20. Platz und ist damit nach Kristoffer Eriksen Sundal (13. Platz/ 246 Punkte) und Johann Andre Forfang (19./ 172) damit der drittbeste Norweger.

Enttäuschende Vierschanzentournee für Norwegen

"Es ist so schlimm, dass es mir peinlich ist. Ich habe keine Ahnung, warum das passiert. Es ist einfach nur ärgerlich", sagte Lindvik bei "Dagbladet" über seinen 51. Platz in der Qualifikation von Innsbruck.

Nachrücker Østvlod freute sich derweil über seine Chance bei der Vierschanzentournee. "Bischofshofen ist eine Schanze, an die ich sehr schöne Erinnerungen habe. Ich habe das Gefühl, dass ich einige großartige Trainingswochen hatte, die sich ausgezahlt haben", sagte der 24-Jährige.

Für die norwegischen Skispringer will es bei der 74. Vierschanzentournee nicht wirklich laufen. Bester Athlet ist zur Halbzeit Sundal als Zwölfter des Gesamtklassements.

Newsticker

Alle News anzeigen