Seit 2020 läuft Emre Can für Borussia Dortmund auf. Im Sommer endet das Arbeitspapier des BVB-Kapitäns. Der 31 Jahre alte Routinier hat jetzt über seine sportliche Zukunft gesprochen.
"Der Verein hat in mich sehr viel Vertrauen. Ich habe sehr viel Vertrauen in den Verein. Ich bin sehr glücklich hier. Ich hatte auch schwierige Zeiten und der Verein stand immer hinter mir. Deswegen glaube ich Stand heute schon, dass ich auch nächstes Jahr hier Fußball spielen werde", sagte Can gegenüber "Sky".
Der gelernte Mittelfeldmann war im Sommer 2020 von Juventus Turin nach Westfalen gewechselt. Der BVB soll damals rund 25 Millionen Ablöse gezahlt haben.
Seitdem hat Can ganze 212 Pflichtspiele für die Schwarz-Gelben absolviert - so viele wie für keinen anderen Verein in seiner Karriere. Geht die gemeinsame Reise über die laufende Saison hinaus weiter?
"Im Fußball sollte man sich niemals festlegen, deswegen wird man sehen", sagte Can. "Stand heute" rechne er aber mit einem BVB-Verbleib über die laufende Saison hinaus, so der Routinier.
Schwieriger Saisonstart für den BVB-Kapitän
In dieser Spielzeit fehlte Can zunächst lange aufgrund einer Adduktorenverletzung. Aus diesem Grund kommt der BVB-Kapitän in 2025/26 erst auf 492 Minuten.
"Ich bin immer positiv geblieben. Es war gar nicht vorauszusehen, dass ich so lange ausfalle. Ich hatte schon in der letzten Saison Probleme. Die Klub-WM wurde dann nichts, das war klar. In der Vorbereitung bin ich eingestiegen und hatte Probleme. In der Reha hatte ich immer wieder Rückschläge. Das war nicht einfach für den Kopf. Ich habe mir einfach immer wieder gesagt: Irgendwann wirst du wieder gesund. Deswegen habe ich versucht, positiv zu bleiben. Die Menschen um mich herum, meine Familie, meine Frau, haben mir Kraft gegeben", blickte Can auf den schwierigen Saisonstart zurück.
Es sei "schwer zu sagen, bei wie viel Prozent ich bin. Heute im Training war schon mal ein guter Anfang. Es ist mühsam, aber jeder Tag, an dem ich schmerzfrei bin, ist schon ein guter Tag", sagte der 48-fache Nationalspieler zum Start des Dortmunder Wintertrainingslagers.





























