Zum neuen Jahr gibt es eine personelle Veränderung im Trainerteam von Borussia Dortmund. Diese bestätigte BVB-Coach Niko Kovac zu Beginn des Trainingslagers im spanischen Marbella.
Wie der 54-Jährige bekanntgab, muss Standard-Experte Alex Clapham vorzeitig gehen. "Sein Vertrag wäre ohnehin im Sommer ausgelaufen. Wir sind beide zum Schluss gekommen, dass wir jetzt getrennte Wege gehen", erklärte Kovac.
Clapham, den Ex-Trainer Nuri Sahin im Sommer 2024 zum BVB geholt hatte, kündigte seinen Abgang zuvor bei LinkedIn auch selbst an. "Es waren 18 unglaubliche Monate in einem ganz besonderen Klub", schrieb er dort. "Ich kann meinen Kollegen nicht genug für die Erinnerungen danken, die ich zusammen mit einigen brillanten Menschen vor der Gelben Wand gesammelt habe und die mich für immer begleiten werden."
Der 36 Jahre alte Engländer führte aus: "Ich möchte mich besonders bei denen bedanken, die mir die Möglichkeit gegeben haben, für den BVB zu arbeiten und so viel Erfahrung aus dem deutschen Fußball mitzunehmen. Was für eine Lernerfahrung in einer faszinierenden, einzigartigen Art und Weise, das Spiel zu fühlen, zu sehen und zu spielen."
BVB: Clapham lobt "Elite-Spieler und Elite-Menschen"
Er ergänzte: "Ich sage immer, dass es die Spieler sind, die den Trainern etwas beibringen, und das war bei mir sicherlich der Fall: Ich habe jeden Tag von Elite-Spielern und, was noch wichtiger ist, von Elite-Menschen gelernt. Und schließlich ist Fußball ohne die Fans nichts. Diese Aussage trifft im Fall von Borussia Dortmund mehr denn je zu."
Mit seinem vorzeitigen Abgang kam Clapham offenbar der Trennung im Sommer zuvor. Denn: Nach dpa-Informationen wäre sein Vertrag beim BVB nicht verlängert worden. Einen Ersatz wollen die Schwarz-Gelben nicht verpflichten.
Vor seiner Zeit in Dortmund hatte Clapham unter anderem beim Genua CFC in Italien sowie in Brasilien bei Vasco da Gama gearbeitet.































