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"Nicht professionell"

Ralf Schumacher macht Haas Vorwürfe wegen Micks F1-Aus

Mick Schumacher fuhr zwei Jahre für Haas in der Formel 1
Mick Schumacher fuhr zwei Jahre für Haas in der Formel 1
Foto: © IMAGO/Andreas Beil
01. Januar 2026, 17:21
sport.de
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Bis in den November hinein wurde gerätselt, wie die Motorsport-Zukunft von Mick Schumacher aussucht. Inzwischen ist klar, dass der ehemalige Formel-1-Pilot sich nach seinem WEC-Intermezzo bei Alpine im kommenden Jahr in der US-amerikanische IndyCar-Serie ausprobieren wird. Onkel Ralf hat gemischte Gefühle.

"Ich muss klarstellen: IndyCar an sich ist ja nicht schlecht", erklärte der "Sky"-Experte im Gespräch mit "F1-Insider" und legte mit Blick auf den Wechsel über den großen Teich zu Rahal-Letterman-Lanigan nach: "Ich kann mir vorstellen, dass die Rundstreckenrennen Spaß machen und eine Herausforderung sind." Ein paar Sorgen bleiben aber.

"Nico Hülkenberg hat es auch mal probiert und danach gesagt: 'Puh, das ist nicht ohne – nichts für mich.' Die Ovale halte ich nach wie vor für gefährlich. Da muss man kein Raketenwissenschaftler sein: Wenn bei 360 km/h Schnitt und Vollgas durch Kurven was schiefgeht; die Mauer gibt nicht nach", so Ralf Schumacher weiter.

Formel 1-Aus "nicht nur Micks Schuld"

Trotz der Bedenken könne der 50-Jährige seinen Neffen verstehen, weil dieser "die sportliche Herausforderung" sucht und "Amerika mag": "Und das große Ziel Formel 1 hat nicht geklappt – das war nicht nur seine Schuld. Das Team ist nicht professionell mit ihm umgegangen. Vielleicht ist es unter diesen Voraussetzungen gut, wenn er die F1 abhakt und sich in der Indycar neu ausprobiert."

2021 und 2022 fuhr der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher für Haas in der Motorsport-Königsklasse. Der Bolide des US-Rennstalls war über weite Strecken der zwei Jahre allerdings nicht konkurrenzfähig, der 26-Jährige war meist am Ende des F1-Feldes zu finden. Hinzu kamen teaminterne Unstimmigkeiten mit Teamboss Günther Steiner.

So war der Traum von der Formel 1 für Mick Schumacher nach nur zwei Jahren ausgeträumt. Die Hoffnungen auf ein Comeback zerschlugen sich, der ehemalige Haas-Pilot kam nicht über eine Mercedes-Engagement als Reservefahrer hinaus. Zuletzt war er für Alpine in der Langstrecken-WM WEC aktiv und machte dort mit guten Leistungen auf sich aufmerksam.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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