Die NFL hat die Sperre gegen DK Metcalf für dessen versuchten Faustschlag gegen einen Fan der Detroit Lions in der Berufung bestätigt. Wie sich herausstellt, kommt der Vorfall dem Wide Receiver der Steelers teurer zu stehen als zunächst gedacht.
Die NFL hat die Berufung offenbar aufgrund der anstehenden Feiertage bereits einen Tag nach dem ursprünglichen Urteil gehört und abgewiesen. Das heißt, Metcalf wird die Spiele in Woche 17 bei den Cleveland Browns und in Woche 18 gegen die Baltimore Ravens verpassen und dafür auch nicht bezahlt werden. Damit gehen ihm 555.556 Dollar durch die Lappen. In möglichen Playoff-Spielen wäre er dann wieder spielberechtigt.
Damit aber nicht genug, denn Berichten von "ESPN" und "CBS" zufolge enthält der Vertrag des Wide Receivers auch eine Klausel für den Fall einer solchen Sperre. Sie besagt, dass seine Garantien für die kommenden zwei Jahre nun gestrichen sind.
Metcalf hatte erst in diesem Jahr nach seinem Trade von den Seattle Seahawks nach Pittsburgh eine Vertragsverlängerung um vier Jahre in Höhe von 132 Millionen Dollar unterschrieben. Er erhielt einen Signing Bonus in Höhe von 30 Millionen Dollar und hatte insgesamt 60 Millionen Dollar bei seiner Unterschrift garantiert. Zur Garantie zählte sein 2025er Gehalt in Höhe von fünf Millionen Dollar sowie das Salär für 2026 in Höhe von 25 Millionen Dollar.
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Darüber hinaus war sein Gehalt für 2027 in Höhe von 20 Millionen Dollar zumindest für den Fall einer schweren Verletzung ebenfalls garantiert. Durch die Sperre wurden diese Garantien nun aufgelöst. Schlimmstenfalls gingen Metcalf dadurch also bis zu 45 Millionen Dollar durch die Lappen. Im Normalfall wird Metcalfs Vertrag aber einfach weiterlaufen, so ihn das Team nicht entlässt, was nun jedoch deutlich einfacher geworden ist.

Head Coach Mike Tomlin äußerte sich am Dienstag ebenfalls zur Sache, hielt sich aber bedeckt: "Er hat mir erklärt, warum er es getan hat, was er getan hat. Und ich billige dieses Verhalten ganz sicher nicht, aber ich unterstütze DK. Und ich habe außerdem wirklich nicht viel hinzuzufügen, außer dem, was ich Ihnen gerade gesagt habe."
Der beteiligte Fan, Ryan Kennedy, hat derweil keine Konsequenzen zu befürchten, wie die Detroit Lions am Dienstag mitteilten.
















