Mit Blick auf eine mögliche Verlängerung des Vertrags mit Harry Kane braucht der FC Bayern möglicherweise noch Geduld.
Laut "Sport Bild" kann sich der 32 Jahre alte Engländer vorstellen, Gespräche über eine zeitliche Ausdehnung der Zusammenarbeit mit dem deutschen Rekordmeister erst nach der WM in Kanada, den USA und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli 2026) zu führen.
Demnach soll das beim FC Bayern aber nicht für Sorgenfalten sorgen. Dass sich Kane, dessen Vertrag in München noch bis 2027 datiert ist, bis zum kommenden Sommer ernsthaft mit einem Vereinswechsel beschäftigen könnte, scheint unwahrscheinlich.
Zwar enthält Kanes Kontrakt eine Ausstiegsklausel, die ihm dem Vernehmen nach einen Abschied gegen Zahlung einer Ablösesumme von 65 Millionen Euro erlauben soll. Diese müsste aber bis zum 31. Januar gezogen werden - ein Schritt, den Kane auf keinen Fall gehen wird, wie zu hören ist.
Eine längere Zusammenarbeit mit Kane hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß zuletzt in Aussicht gestellt. Wenn es nach uns geht - und ich habe gehört, auch nach ihm -, dann wird er den verlängern", sagte der Vereinspatron bei einem Talk bei den "Power Days" von Business-Coach Jürgen Höller.
FC Bayern: Hoeneß plaudert über Kane-Klausel
Kanes Familie fühle sich "superwohl", ergänzte Hoeneß. "In München kannst du nach wie vor in aller Ruhe unterwegs sein. Harry Kane hat zu Hause (in London, Anm. d. Red.) nur mit Bodyguards gearbeitet. So ein Leben muss ich nicht unbedingt haben."
Hoeneß bestätigte mit Blick auf Kanes aktuelles Arbeitspapier: "Er hatte jedes Jahr bis Ende Januar eine Ausstiegsklausel. Wir gehen davon aus, dass er seinen Vertrag bis 2027 auf jeden Fall erfüllt."
Für Kane hatte der FC Bayern 2023 die klub- und Bundesliga-interne Rekordsumme von 95 Millionen Euro an seinen Ex-Verein Tottenham Hotspur überwiesen. Ein Investment, das sich auszahlte: In bislang 119 Pflichtspielen für die Münchner gelangen Kane 113 Tore und 29 Vorlagen.




























