In Belgrad blüht Jovan Milosevic so richtig auf und spielt sich in den Fokus. Steht die Leihgabe des VfB Stuttgart jetzt vor einem Transfer in die spanische Liga?
Die Entwicklung von Jovan Milosevic in der serbischen Liga ist beeindruckend. In 21 Pflichtspielen traf er schon 13 Mal, schoss Partizan an die Tabellensitze. Das entgeht auch anderen Klubs in Europa nicht.
Medienberichten zufolge hat der spanische Erstligist FC Sevilla die Fühler nach dem Serben ausgestreckt. Wie der Radiosender "Canal sur" berichtet, habe Sevilla Scouts nach Serbien geschickt, um unter anderem Milosevic zu beobachten. Neben Milosevic werde auch Verteidiger Nilkola Simic beobachtet.
Sevilla erwäge demnach, die beiden Spieler für die Rückrunde zu verpflichten.
Milosevic steht aber eigentlich beim VfB Stuttgart unter Vertrag. Die Schwaben haben den Stürmer im Januar an Partizan verliehen, wo er regelrecht aufblühte.
Mehrere Optionen für Milosevic
Auch der serbische Erstligist soll sich schon um einen neuen Deal mit Milosevic bemüht haben.
Es sei "der große Wunsch, dass Jovan bei uns bleibt", zitiert der "kicker" Partizan-Sportchef Predrag Mijatovic: "Eine große Rolle spielt dabei der Spieler selbst. Er fühlt sich wieder gut und hat eine wichtige Rolle."
Eine Kaufoption war im vergangenen Winter im Leihgeschäft nicht vereinbart worden, Ende des Jahres kehrt Jovan Milosevic nach derzeitigem Stand zurück. Der Vertrag läuft bis 2027. Beim serbischen Tabellenführer sei man daher "offen für jedwede Art der Vereinbarungen", so Mijatovic mit Blick auf eine Festverpflichtung des vierfachen U21-Nationalspielers.
Ob er in Stuttgart überhaupt eine Rolle spielen würde oder könnte, ist ungewiss. An sich sucht auch der VfB noch einen weiteren Stürmer. Nicht zuletzt, weil Ermedin Demirovic langfristig ausfällt. Auch Offensivkraft Tiago Tomas verletzte sich zuletzt. Deniz Undav ist derzeit die einzig verbliebene Stürmeroption des Pokalsiegers.
Nach dem späten Sommer-Abgang von Nick Woltemade nach Newcastle hatte der VfB keinen weiteren Mittelstürmer verpflichtet. Ein Deal mit Hyeon-gyu Oh war auf der Zielgerade noch geplatzt.






























