Zweimal Zweiter und eine verpasste Siegchance: Heftige Winde haben Kombinierer Julian Schmid beim Weltcup-Auftakt in Kuusamo den erneuten Angriff auf den ersten Saisonerfolg gekostet.
Der Massenstart-Wettkampf konnte am Sonntag nicht beendet werden. Nach dem Langlauf am Morgen ließen die Bedingungen das abschließende Springen nicht zu.
Weil der provisorische Wertungsdurchgang, der nur einmal pro Wochenende als Sprungergebnis verwendet werden darf, schon am Samstag benutzt wurde, gab es am Abschlusstag kein Ergebnis. Schmid hatte nach dem Laufen auf dem dritten Platz gelegen, mit einem Topsprung wäre noch der Sieg möglich gewesen.
Bei den Rennen nach der gewohnten Gundersen-Methode war am Freitag und Samstag wie üblich zuerst gesprungen und danach gelaufen worden. Dabei musste sich Staffel-Olympiasieger Schmid jeweils nur Österreichs Ex-Weltmeister Johannes Lamparter geschlagen geben.
Auf seinen vierten Karrieresieg wartet der 26-Jährige seit Februar 2023. Schmid, während der Zwangspause des verletzten Olympiasiegers Vinzenz Geiger die deutsche Nummer eins, konnte trotzdem mit seinem Saisonstart sehr zufrieden sein. "Podium - das unterschreibt man sofort", sagte er.
Am Samstag, als heftige Winde ebenfalls keinen Sprungdurchgang erlaubten, landeten in Wendelin Thannheimer (7.) und David Mach (10.) zwei weitere Deutsche in den Top 10.