Dem FC Bayern droht womöglich ein vorzeitiger Abgang von Abwehrspieler Raphael Guerreiro. Schon im Winter könnte ein namhafter Klub vorstellig werden und ein Angebot für den Portugiesen abgeben.
Muss der FC Bayern in der Rückrunde ohne Raphael Guerreiro auskommen? Möglich, schreibt die portugiesische Sportzeitung "A Bola". Dort heißt es, dass Rekordmeister Benfica darüber nachdenkt, im Winter ein Angebot für den 31-Jährigen abzugeben.
Dem Bericht zufolge will sich Coach José Mourinho gerne im Januar auf der Linksverteidigerposition verstärken. Guerreiro sei einer der Namen auf seiner Liste, schreibt das Blatt. Der Noch-Münchner werde nicht nur vom Star-Coach, sondern auch von der Klubspitze geschätzt.
FC Bayern hat noch keine Guerreiro-Entscheidung getroffen
Unklar ist jedoch, ob der FC Bayern den ehemaligen BVB-Profi schon im Winter ziehen lassen würde. Und wenn ja, zu welchem Preis.
Fakt ist, dass Guerreiro nur noch bis zum Sommer 2026 beim deutschen Rekordmeister unter Vertrag steht und den Münchner somit ein ablösefreier Abgang droht. Bestätigt ist zudem, dass sich die beiden Parteien noch nicht an einen Tisch gesetzt haben, um über eine mögliche Fortsetzung der Zusammenarbeit zu sprechen.
"Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten in Ruhe mit ihm sprechen, aber eine finale Entscheidung gibt es noch nicht", erklärte FCB-Sportdirektor Christoph Freund dazu Anfang November. Anders ausgedrückt: Die Tür der Münchner ist in beide Richtungen offen, ein Abgang ebenso möglich wie ein Verbleib.
Zuvor hatte schon der "kicker" berichtet, der FC Bayern wolle den Saisonverlauf abwarten, um dann später zu entscheiden, ob es mit oder ohne Guerreiro weitergehen soll.
Im bisherigen Saisonverlauf kam der Portugiese für die Münchner vornehmlich als Backup zum Einsatz. Sieben Mal stand er in der Bundesliga auf dem Platz, nur zwei Mal durfte er in der Startelf ran. In der Champions League und im Pokal absolvierte er drei bzw. zwei Einsätze, jeweils einen davon als Joker.






























