Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger lässt ihre Zukunft bei den deutschen Fußballerinnen weiter offen.
Sie wolle erstmal mit Bundestrainer Christian Wück über das Thema reden und Informationen austauschen, sagte die 35 Jahre alte Schwäbin in einer digitalen Medienrunde. "Und dann werden wir von da an einfach entscheiden." Berger war erst vor Olympia 2024 zur deutschen Nummer 1 aufgestiegen und hat sich seither einen exzellenten Ruf erworben.
Derzeit liege ihr Fokus auf dem Rückspiel des Nations-League-Finales am Dienstag (18.30 Uhr/ARD) gegen Spanien, "auf eine Trophäe, die wir gewinnen können, und danach werden wir auf jeden Fall mal zusammensitzen und gucken, wie es weitergeht". Beim 0:0 im Hinspiel am Freitagabend in Kaiserslautern hatte die DFB-Elf trotz bester Chancen eine bessere Ausgangslage gegen die Weltmeisterinnen verpasst.
Nichts zu tun? "Ich bin da furchtbar dankbar"
Berger, die vor der Partie zusammen mit DFB-Kapitänin Giulia Gwinn als "Fußballerin des Jahres" ausgezeichnet wurde, war quasi beschäftigungslos. Für die US-Meisterin vom Club Gotham FC aus New Jersey ein gutes Zeichen: "Ich bin da furchtbar dankbar, dass es auch mal ein ruhiger Abend war." Sie habe sich zwar auf mehr Arbeit eingestellt, "aber ich freue mich immer, wenn ich nichts zu tun habe".
Nur in der zweiten Halbzeit stand sie einmal wirklich im Fokus, als ihr Querpass durch den Sechzehnmeterraum fast von Spaniens Esther González abgefangen worden wäre. "Ich hatte die Situation unter Kontrolle. Für mich war das jetzt nicht so knapp wie vielleicht für andere in einem anderen Blickwinkel", sagte Berger. Ihre mitunter riskante Spielweise hatte Wück schon bei der EM im Sommer in der Schweiz kritisiert.









