Beim FC Schalke 04 startet Vitalie Becker in dieser Saison durch. Trainer Miron Muslic schwärmt von dem Eigengewächs, sieht aber auch noch Luft nach oben.
"Vitalie ist im Eins-gegen-eins auf dem Boden fast der stärkste Außenverteidiger der 2. Liga", wird Muslic von der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" zitiert.
Der Schalke-Trainer führte weiter aus: "Er macht es unglaublich geschickt, weil er es immer wieder schafft, mit seiner Aggressivität nach vorn zu verteidigen und Bälle abzufangen."
Mit "schlangenartigen" Bewegungen gelinge es Becker immer wieder, seinen Körper zwischen Ball und Gegenspieler zu bringen. "Das macht er exzellent", lobte Muslic.
Verbesserungspotenzial sieht der Österreicher aber bei Kopfball-Duellen: "Da hat er Luft nach oben. Die Gegner wollen da immer ganz nah an seinen Körper, wollen wrestlen - das ist ein Nachteil für einen Verteidiger, gerade, wenn man nicht 1,94 Meter groß ist."
Daher nahm sich Muslic im Training am Mittwoch Zeit, um höchstpersönlich mit Becker an seinen Schwachstellen zu arbeiten. Der 20-Jährige sollte musste seinen Coach, der den Stürmer gab, bei hohen Bällen verteidigen. "Für mich ist es wichtig, dass ich es mit ihm mache, weil ich genau weiß, was die Gegner vorhaben", erklärte Muslic.
Becker stammt aus der eigenen Jugend des FC Schalke 04. In dieser Saison gelang ihm der Durchbruch bei den Profis.
Unter Muslic ist Becker als Linksverteidiger gesetzt. Zwölf Spiele bestritt er von Beginn an. Beim jüngsten 1:1 gegen Preußen Münster hatte der Youngster wegen einer Geldsperre pausieren müssen.
Wechsel-Gerüchte um Schalke-Juwel Becker
Zuletzt gab es sogar schon Wechsel-Gerüchte um den Überflieger.
Wie "Sport Bild" berichtet, war der 1. FC Köln bereits im Sommer an einer Verpflichtung interessiert. Ein Deal kam aber nicht zustande.
Um den Effzeh und andere potenzielle Interessenten abzuschrecken und eine mögliche Ablöse in die Höhe zu treiben, wollen die Königsblauen den Vertrag des 20-Jährigen dem Bericht zufolge vorzeitig verlängern. Das aktuelle Arbeitspapier von Becker ist noch bis 2027 datiert.





























