In der vergangenen Woche teilten die New York Jets mit, von Justin Fields als Starting Quarterback abzurücken und fortan auf Tyrod Taylor setzen zu wollen. Eine Entscheidung von Head Coach Aaron Glenn, die bei der 10:23-Niederlage gegen die Baltimore Ravens nur bedingt fruchtete - und NFL-Star Fields nach eigener Aussage überraschte.
"Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet", gestand der Jets-Spielmacher am Mittwoch in einer Medienrunde, wo er erstmals über seine Degradierung sprach: "Am ersten Tag ist es hart. Ich habe wahrscheinlich anderthalb Tage gebraucht, um meine Rolle vollständig zu akzeptieren. Letzten Freitag hatte ich so einen 'Verdammt'-Moment, in dem mir klar wurde: 'Ja, es ist tatsächlich wahr.'"
In Week 11 gegen die New England Patriots kam man lediglich auf 116 Passing Yards. Zuvor waren es im Saisonverlauf im Schnitt ohnehin nur 139,9 Passing Yards pro Spiel (Platz 32 in der NFL), in seinen letzten fünf Einsätzen brachte es Fields sogar nur auf 101 Yards im Schnitt. Eine wirkliche Überraschung war der QB-Wechsel daher nicht.
Fields sicher: "Werde eine weitere Chance bekommen"
Gegen die Ravens konnte Taylor mit 222 Passing Yards, einer Completion Rate von 60 Prozent und einem Touchdown durchaus überzeugen. Fields will seinen Cheftrainer dennoch davon überzeugen, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. "Er hielt es für gerechtfertigt und Aaron Glen[ trifft hier nun einmal die Entscheidungen", so der Ex-Steeler.
"Man muss das Leben einfach aus einer positiven Perspektive betrachten. Ich weiß, dass ich eine weitere Chance bekommen werde. Das ist letztendlich alles, was zählt. Wenn es so weit ist, muss ich einfach auf diesen Moment vorbereitet sein und der beste Spieler sein, der ich je auf dem Feld war", gibt sich der Spielmacher aber dennoch weiterhin optimistisch.

Vor der Saison hatten die New York Jets Justin Fields mit einem Zweijahresvertrag über 40 Millionen Dollar ausgestattet, zehn Millionen wären ihm in der kommenden Saison noch garantiert. Es ist durchaus möglich, dass Fields' Zeit in New York vorzeitig endet. Als sicher erscheint jedoch, dass sich die Jets für die kommende Saison auf der Königsposition neu aufstellen werden.
Zum Beispiel im Draft, wo man zwar aktuell "nur" den fünften Pick hätte, allein mit einem weiteren Erstrundenpick 2026 und drei Erstrundenpicks 2027 aber jede Menge Kapital hätte, um für einen Spielmacher hochzutraden.



































