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Bitterer Abend beim FC St. Pauli

Neue Saison, alte Probleme: Dortmund muss "langsam lernen"

Julian Brandt wurde nach dem Remis gegen St. Pauli deutlich
Julian Brandt wurde nach dem Remis gegen St. Pauli deutlich
Foto: © IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO
24. August 2025, 12:25

Der BVB macht auch in der neuen Saison "BVB-Dinge". Wohin führt die Reise nach dem Rückfall in alte Muster?

Julian Brandt war sichtlich genervt, Gregor Kobel wirkte ratlos. Und Trainer Niko Kovac? Der flüchtete sich nach dem verschenkten Auftaktsieg in Galgenhumor. Das wilde 3:3 (1:0) beim FC St. Pauli hat bei Borussia Dortmund alte Wunden aufgerissen - und jede Menge Fragen hinterlassen.

Stolpert der BVB abermals durch die Hinrunde? Haben die Dortmunder schon wieder nicht aus ihren Fehlern gelernt? Und kann diese Mannschaft dem FC Bayern im Meisterrennen auch nur annähernd gefährlich werden?

Antworten darauf werden sich in den kommenden Monaten ergeben, doch der erste Eindruck nach kurzer Vorbereitung stimmt skeptisch. Der BVB macht wieder BVB-Dinge.

"Wir haben zwei Ziele ausgerufen: Weniger Rote Karten kassieren und auch solche Spiele über die Bühne bringen", haderte Torhüter Gregor Kobel: "Das ist leider wieder nicht gelungen".

BVB gibt wieder ein Spiel aus der Hand

Die beiden späten Gegentreffer nach dem Platzverweis gegen den jungen Filippo Mané machten dem 27-Jährigen zu schaffen. Die Rote Karte sei natürlich ein "Spielbruch" gewesen, sagte Kobel, dessen Teamkollegen bereits in der vergangene Saison stolze sechs Hinausstellungen produziert hatten.

"Intensität, Laufstärke, Teamgedanke und Zweikampfstärke" seien zudem nicht ausreichend gewesen, monierte der Torwart, während Brandt (Torschütze zum zwischenzeitlichen 3:1) das Geschehene als "total unnötig" einordnete.

Am meisten aber ärgerten sich die Protagonisten darüber, nicht dennoch die drei Punkte eingesammelt zu haben. "Als Topmannschaft darfst du solche Spiele trotz einer dürftigen Leistung nicht hergeben", sagte Trainer Kovac.

Doch ist der BVB das? Eine Topmannschaft? Zumindest, das wurde am Samstagabend deutlich, hatten sie sich schon einen Schritt weiter gewähnt, nach der furiosen Aufholjagd zum Ende der vergangenen Saison, die die Dortmunder doch noch in die Champions League katapultiert hatte. Aber wie so oft in der Vergangenheit wurde ein vermeintlich kleiner Gegner zum Stolperstein.

BVB-Abwehr personell unterbesetzt

Vor allem zu Saisonbeginn gehören solche Spiele fast traditionell zum Menü des BVB - in den vergangenen sechs Spielzeiten haben sie in Dortmund jeweils eine bessere Rück- als Hinrunde gespielt.

Es scheint, als brauche der BVB erst eine Schwächephase, um in Schwung zu kommen. Doch das lässt sich mit hohen Zielen schwer vereinbaren. Wollen sie in Dortmund ein ernsthafter Bayern-Jäger sein, muss es schnell bergauf gehen in Sachen Konstanz.

Das Folgeprogramm in der Liga (Union Berlin, Heidenheim, Wolfsburg, Mainz) bietet Potenzial für Entwicklungsschritte - doch die Personalsituation ist angespannt. Der ohnehin ersatzgeschwächten Abwehr fehlt nun auch noch Rotsünder Mané, was Kovacs Kreativität fordert. Sein Bruder und Co-Trainer, der einstige Topverteidiger Robert Kovac, sei wohl schonmal kein Kandidat für die Startelf gegen Union, witzelte der Coach.

Nach dem Dämpfer in Hamburg geht es auf dem Trainingsplatz aber natürlich nicht nur darum, eine Aufstellung zu finden. Brandt brachte die Devise für die ersten Saisonwochen bei "Sky" auf den Punkt: "Wir müssen langsam mal lernen."

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