Während Jamal Musiala nach seiner schweren Verletzung bei der Klub-WM auf sein Comeback hinarbeitet, hat sich der Offensivmann des FC Bayern zu seiner aktuelle Lage gemeldet und verraten, wie er mit dem Rückschlag umgegangen ist.
Voraussichtlich noch bis Jahresende muss der FC Bayern auf die Dienste von Jamal Musiala verzichten. Der deutsche Nationalspieler und Offensivgeist der Münchner hatte sich während der zurückliegenden Klub-WM einen Wadenbeinbruch und eine Ausrenkung des Sprunggelenks zugezogen.
Zurückwerfen lassen wollte sich Musiala davon aber nicht. "Verletzungen gibt es in einer Karriere nun mal. Ich sehe sie aber auch als Chance, seinen Körper besser kennenzulernen und so Erfahrung zu sammeln", wurde er in einem aktuellen Interview mit dem Modemagazin "GQ" deutlich.
"Es geht darum, Rückschläge zu nutzen, um stärker zurückzukommen", gab Musiala die Richtung vor.
Die große Erwartungshaltung, die schon vor der Verletzung auf ihm lastete, ist dem 22-Jährigen bewusst. "Mit der Erfahrung wächst man als Person und als Spieler, man muss Verantwortung übernehmen. Deshalb sind die Ansprüche an mich gestiegen. Aber ich merke, dass mir alle Spieler um mich herum helfen und mich unterstützen", freute sich der 40-fache Nationalspieler: "Deshalb kann ich mir und meinem Spiel treu bleiben."
Musiala beim FC Bayern: Ich würde nichts ändern
Darüber, wie sich sein Leben bis zum aktuellen Punkt entwickelt hat, sei er "absolut happy", so Musiala weiter.
"Ich würde auch dann nichts daran ändern, wenn ich es könnte", stellte er klar. Er sei "so aufgewachsen, dass ich mich immer bemühe, ruhig und bescheiden zu bleiben. Auch wenn in den vergangenen Jahren viel passiert ist, habe ich mich als Person nicht groß verändert, denke ich."
Das liege auch am guten Einfluss seiner Familie. Diese sei bei dem großen Wirbel um seine Person sofort zur Stelle. "Dass meine Eltern und meine Geschwister immer bei mir sind, gibt mir Kraft. Ohne sie alle wäre ich sicherlich nicht da, wo ich heute stehe", erklärte er.
Sportlich setzt Musiala auf Weiterentwicklung, am Ende der Fahnenstange sieht sich der 22-Jährige noch nicht. Er tut alles dafür, noch besser zu werden. "Jeder dieser Schritte kann mir dabei helfen, ein besserer Spieler zu werden. Ob das jetzt Kopfbälle sind, körperliche Fitness, Abschlüsse mit dem linken Fuß – ich arbeite hart an mir, um mich zu verbessern. Auch in den Bereichen, in denen ich schon ganz gut bin", gab er die Richtung vor.





























