Die Chance, dass Nick Woltemade in der neuen Saison doch noch das Trikot des FC Bayern tragen wird, ist offenbar verschwindend gering. Nur CEO Jan-Christian Dreeßen soll trotz einer klaren Ansage des VfB Stuttgart noch an den Deal glauben. Um den Mega-Transfer doch noch realisieren zu können, reißen die Kontakte zur Spielerseite wohl auch vorerst nicht ab.
Das zumindest berichtet die "Bild". Demnach hat Dreeßen - im Gegensatz zum Aufsichtsrat um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge - Nick Woltemade noch nicht aufgegeben. Der 57-Jährige steht der Boulevardzeitung zufolge weiterhin engen Kontakt zum Lage des Nationalspielers. Diesen wolle man auch weiterhin aufrecht erhalten, heißt es.
Dass die Bemühungen des Bayern-CEO noch von Erfolg gekrönt werden, ist der "Bild" zufolge allerdings extrem unwahrscheinlich. Der VfB Stuttgart habe sich intern darauf verständigt, den Angreifer in diesem Sommer definitiv nicht mehr zu verkaufen. Man sei sich sicher, den 23-Jährigen nicht mehr vernünftig ersetzen zu können, heißt es.
Wechsel von Woltemade zum FC Bayern "beinahe ausgeschlossen"
Ein Woltemade-Wechsel bis zum 1. September sei daher "beinahe ausgeschlossen". Dies ist offenbar inzwischen auch an der Säbener Straße angekommen. Sportvorstand Max Eberl sei inzwischen von einer Verpflichtung des Nationalspielers, der beim VfB Stuttgart noch bis 2028 unter Vertrag steht, "nicht mehr vollends überzeugt", berichtete die "TZ" am Freitag.
Die vergangenen Tage, in denen eine dritte Offerte für den Angreifer aus München von den Schwaben abgelehnt worden ist, habe man intern an der Säbener Straße eine wahre Achterbahn erlebt, heißt es weiter. Von "aktuell schaut es nicht gut aus" bis "zu der Deal ist tot" sei dort die Rede gewesen, heißt es im Bericht des Münchner Boulevardblattes weiter.
Dass man auch mit einer dritten Offerte beim DFB-Pokalsieger abgeblitzt ist, habe dazu geführt, dass an der Isar "die Nerven blank" liegen. Man habe demnach das Gefühl gehabt, sich vom VfB "am Nasenring durch die Manege führen" zu lassen. Etwas, was nicht zum Selbstverständnis des deutschen Branchenprimus passe, heißt es.




























