Nächste Runde im Poker um Nick Woltemade vom VfB Stuttgart. Der Berater des Stürmers hat nun mit neuen Aussagen und Details nachgelegt und so den Druck auf die Schwaben erhöht. Die Stuttgarter haben demnach deutlich auf ein drittes Angebot des FCB reagiert.
Nick Woltemade und sein Berater hoffen weiter auf einen Wechsel vom VfB Stuttgart zum FC Bayern. Nach erneuten Verhandlungen droht der Transfer aber endgültig zu platzen.
Woltemade-Berater Danny Bachmann äußerte sich nun via "Deutsche Presse-Agentur" zu jüngsten Entwicklungen im Transfer-Poker, der in den vergangenen Wochen eigentlich eingeschlafen schien.
"Im März 2024 und zuletzt Mitte Juni gab es die klare Zusage des VfB für ein lösungsorientiertes Vorgehen, sobald der nächste Karriereschritt möglich ist", sagte Bachmann der "dpa". "Einen solchen gäbe es nun in der Schnelllebigkeit des Fußballs zum deutschen Rekordmeister und dauerhaften Champions-League-Teilnehmer. Für einen ambitionierten deutschen Nationalspieler ist das eine enorme Chance."
Woltemade selbst ist sich mit dem FC Bayern einig und will gerne zum Rekordmeister wechseln. Der Nationalspieler hat aber einen Vertrag bis 2028 in Stuttgart. Der Pokalsieger hat die bisherigen beiden Angebote des FCB über 50 und 55 Millionen plus je fünf Millionen Boni abgelehnt und selbst ein direktes Treffen für Verhandlungen auf Führungsebene verweigert.
VfB vs. FC Bayern: Direktes Duell im Supercup
Am Samstag treffen die beiden Klubs im Supercup (20.30 Uhr, Live-Ticker bei sport.de) aufeinander.
"Bis spätestens zum Anpfiff sollte auch alles geklärt sein", sagte Wehrle bei einer Veranstaltung der "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung".
Bachmann erklärte nun, dass der FCB und die Spielerseite dem VfB entgegenkommen seien. "Die von Herrn Wehrle in dieser Woche geforderte Lösung im Rahmen einer fragwürdigen Deadline wurde heute mit dem Gesamtpaket von Interessent und Spielerseite zusammen in Höhe von mehr als 60 Millionen Euro plus Weiterverkaufsbeteiligung geliefert", sagte er.
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Doch auch dieses neue Angebot soll der VfB nicht akzeptiert haben, so der Berater. Die Schwaben wollten demnach über 70 Millionen Euro als Ablöse.
"Die Antwort des Aufsichtsrats über eine Forderung von marktfremden 75 Millionen Euro für einen Spieler, der ablösefrei gekommen ist, jedoch mit einer Gehaltseinstufung im unteren Mittelfeld, entbehrt - insbesondere für einen nationalen Transfer - nicht nur jeglicher Grundlage, sondern steht im krassen Widerspruch zu den erwähnten Absprachen."
































