Der Wechsel von Benjamin Sesko von RB Leipzig zu Manchester United war einer der bislang spektakulärsten Transfers des Sommers. Nun wurden weitere Details enthüllt.
Wie die "Sport Bild" berichtet, kann RB Leipzig für den Verkauf von Benjamin Sesko insgesamt bis zu 90 Millionen Euro verdienen.
Demnach fließen 85 Millionen Euro als feste Ablöse, in denen 8,5 Millionen Euro an leicht zu erreichenden Bonuszahlungen enthalten sind. Dazu zählt zum Beispiel ein Nachschlag nach jedem zehnten Spiel, das der Slowene für Manchester United absolviert.
Weiter heißt es, dass der Premier-League-Klub den Soli-Betrag, den Klubs erhalten, bei denen Sesko zwischen seinem zwölften und 23. Lebensjahr spielte, übernimmt. Diese Summe soll sich auf 3,5 Millionen Euro belaufen.
Im Zuge des Deals sei außerdem ein Testspiel zwischen ManUnited und RB Leipzig, das bis 2029 absolviert werden muss, vereinbart worden. Dem Bericht zufolge winken den Sachsen dadurch weitere zwei Millionen Euro.
Zudem habe sich Leipzig eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von zehn Prozent zugesichert.
Am vergangenen Samstag hatten RB Leipzig und Manchester United den Transfer von Benjamin Sesko offiziell verkündet. Bei den Red Devils hat der Stürmer einen Vertrag bis 2030 unterschrieben.
"Die Geschichte von Manchester United ist natürlich etwas ganz Besonderes, aber was mich wirklich begeistert, ist die Zukunft", wurde der Neuzugang in einer Klubmitteilung zitiert.
Er könne es "kaum erwarten", von Trainer Ruben Amorim zu lernen und mit seinen Teamkollegen "zusammenzuarbeiten, um den Erfolg zu erreichen, zu dem wir alle gemeinsam fähig sind".
Sesko als zweitteuerster Abgang von RB Leipzig
Bis zuletzt war auch Champions-League-Teilnehmer Newcastle United im Rennen, den Zuschlag sicherte sich aber Manchester United.
Nach Josko Gvardiol, der im Sommer 2023 für 90 Millionen Euro zu Uniteds Stadtrivalen City gewechselt war, liegt Sesko auf Rang zwei der Rekord-Abgänge der Sachsen.




























