Seit vergangenem Mittwoch ist es endlich offiziell: Thomas Müller startet schon in diesem Monat in das erste Auslandsabenteuer seiner Fußballer-Karriere und wird fortan für die Vancouver Whitecaps in der MLS auflaufen. Am Donnerstag nannte der Ex-Weltmeister weitere Details dazu und sprach über seine letzten Tage an der Säbener Straße.
Da sich die nordamerikanische Profi-Liga Major League Soccer (MLS), in der auch das kanadische Team der Vancouver Whitecaps an den Start geht, derzeit mitten in der Saison befindet, könnte Thomas Müller schon zeitnah in den laufenden Spielbetrieb einsteigen.
Das zumindest ist das Ziel des 35-Jährigen, wie er zuetzt selbst in seinem monatlichen Newsletter schrieb: "Was mir besonders gefällt: Da die Saison bereits in ihre Endphase geht, geht es für mich direkt ans Eingemachte. Meine ersten Spielminuten gibt's wahrscheinlich schon am 17. August gegen Houston Dynamo", so der Rekordspieler des FC Bayern.
Über seine grundsätzliche Motivation, im Südwesten Kanadas anzuheuern und sich in das Abenteuer MLS zu stürzen, meinte Thomas Müller außerdem: "Das Gesamtpaket hat einfach gepasst. Sportlich spielen wir/sie um den Titel mit und stehen gut da in der Western Conference aktuell auf dem zweiten Platz. Die Gespräche mit Geschäftsführer Axel Schuster und dem Trainer Jesper Sörensen waren von Anfang an richtig gut – ich habe gemerkt, die wissen, wohin sie wollen. Klare Worte, das hat mir, wie ihr wisst, schon immer gefallen."
Der 13-malige deutsche Meister bezeichnete Vancouver außerdem als "sehr lebenswerte Stadt", die ein "tolles Klima und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten" biete und zudem Spielort bei der anstehenden WM 2026 ist.
Müller trainiert noch beim FC Bayern mit
Müller betonte noch einmal, solange er sich körperlich fit fühle, noch "weiter auf Top-Niveau" Fußball spielen zu wollen.
Bis zuletzt hatte sich der Ur-Bayer in München an der Säbener Straße fitgehalten und noch letzte Trainingseinheiten mit seinen alten Mannschaftskollegen beim FC Bayern bestritten.
"Ehrlich gesagt, fühlt sich das alles gar nicht so komisch an, wie man es sich vielleicht denken könnte. Ich weiß ja schon seit März über meine Situation Bescheid und hatte Zeit, mich darauf einzustellen. Inzwischen freue ich mich, dass meine nächste Station feststeht und ich weiterhin das machen kann, was ich liebe: Fußball spielen. In den letzten Tagen habe ich meine alten Kollegen getroffen und schöne Momente erlebt. Es war entspannt, ohne Abschiedsstimmung oder dergleichen", meinte Müller dazu.































