Patrick Mahomes ist mit den Kansas City Chiefs in der letzten NFL-Saison zum dritten Mal in Folge in den Super Bowl eingezogen. Souveränität ließ der damalige Titelverteidiger auf dem Weg dorthin aber meistens vermissen. Die Schuld dafür sucht der Quarterback vor allem bei sich selbst.
Die Regular Season beendeten die Chiefs 2024 mit einer beeindruckenden 15-2-Bilanz. Weniger beeindruckend waren wiederum die meisten Auftritte des AFC-West-Vertreters. In den insgesamt elf gewonnen One-Score Games profitierte KC beispielsweise häufig vom Glück und einigen kontroversen Schiedsrichter-Entscheidungen.
Bei Mahomes setzt sich obendrein ein Abwärtstrend fort. Seit zwei Jahren sinken seine Zahlen bei den Passing Yards (2022: 5.250, 2023: 4.183, 2024: 3.928) und den geworfenen Touchdowns (2022: 41, 2023: 27, 2024: 26). Dass sein Team zuletzt mit einer wackligen Offensive Line und einem unzuverlässigen Receiver-Room an den Start ging, will der gebürtige Texaner derweil nicht als Ausrede gelten lassen.
"Es gibt Dinge, in denen wir besser werden müssen. Vor allem ich selbst. Es gibt Plays, die ich letztes Jahr nicht gemacht habe, aber in den Jahren davor noch gemacht habe", räumte Mahomes im Gespräch mit "USA Today" ein und ergänzte: "Ich muss also besser darin werden, die Pässe anzubringen, wenn die Chancen da sind. Denn das wird den Druck auf unsere Defense verringern und das Team freier spielen lassen."
NFL: Chiefs lernen aus Super-Bowl-Blamage
Im diesjährigen Super Bowl kam der Chiefs-Spielmacher hingegen kaum zur Entfaltung. Bei der 22:40-Niederlage gegen die Eagles wurde er insgesamt sechsmal gesackt - zum ersten Mal in seiner NFL-Karriere. Bis zur Halbzeit lag Kansas City als Three-peat-Aspirant chancenlos mit 0:24 hinten. Laut Mahomes hat sein Teams aus dieser bitteren Pleite allerdings die richtigen Schlüsse gezogen.
"Jetzt geht es darum: Wohin gehen wir? Werden wir aus dieser Niederlage lernen? Werden wir Wege finden, alle zu verbessern, nicht nur einzelne Spieler? Ich glaube, das ist uns im Training Camp gelungen. Aber man kann es erst beweisen, wann man rausgeht und es auch tut", sagte der sechsmalige Pro Bowler.



































